Trotz Brexit: Europäische Immobilieninvestoren setzen auf Großbritannien

Angesichts der Preise, die an vielen Standorten auf historischen Höchstständen liegen, deuten die Umfragen laut Knight Frank darauf hin, dass die Anleger beabsichtigen, Kapital auf verschiedene gewerbliche Immobilien-Assetklassen aufzuteilen.

Zum ersten Mal erweisen sich Spezialimmobilien – das heißt Automotive-, Gesundheits- und Studentenimmobilien – als die attraktivste Anlageklasse, die von 37 Prozent der Investoren als vorrangiges Ziel mit einer Haltedauer von drei bis fünf Jahren eingestuft wurde.

Die im vergangenen Jahr beliebteste Anlageklasse Industrie und Logistik fiel angesichts der Bedenken hinsichtlich der Preisbildung von 50 Prozent auf 21,7 Prozent. Büroimmobilien wurden mit 29,3 Prozent benannt, wobei Einzelhandel (7,6 Prozent) und Hotels (4,3 Prozent) von einer kleinen Minderheit aufgeführt wurden.

Investorennachfrage weiter stabil

Da sich das Investitionsvolumen des europäischen Festlandes in 2018 gut entwickle und den Zehnjahresdurchschnitt von 155 Milliarden Euro übertreffen werde, dürfte die Investorennachfrage nach Einschätzung von Knight Frank in 2019 stabil bleiben.

Ein Viertel (23,7 Prozent) der Anleger glaubt, dass sich nichts ändern wird. 36,1 Prozent prognostizieren eine leichte Stärkung und 35,1 Prozent erwarten eine leichte Nachfrageschwäche.

Während 28,8 Prozent davon ausgehen, dass sich die Renditen 2019 nicht weiter verändern werden, liegt die Hauptherausforderung für diejenigen, die Immobilienkapital platzieren möchten, vielmehr im Mangel an verfügbaren Produkten denn in der Preisbildung.

Seite 3: Mangel an Objekten größtes Hindernis

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