23. Juli 2019, 12:52
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Verhaltener Wochenstart an den Märkten

Zum Wochenstart konnten nur europäische und US-Aktienindizes leichte Gewinne erzielen. Ein Kommentar von Carsten Mumm, Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel.

Carsten-Mumm in Verhaltener Wochenstart an den Märkten

Carsten Mumm, Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel

Die Schätzungen einiger Juli-Einkaufsmanagerindizes am Mittwoch könnten – u.a. für Deutschland, die Eurozone und die USA – deutlichere Impulse bringen, wobei der neueste ifo-Geschäftsklimaindex, für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland, die meiste Beachtung finden wird.

Handlungsdruck auf die EZB könnte zunehmen

Sollte sich die Schwäche im Verarbeitenden Gewerbe manifestieren und auch der Dienstleistungsindex erneut nachgeben, würde der Handlungsdruck auf die EZB weiter zunehmen.

Zumindest wird von EZB-Präsident Draghi in der Pressekonferenz zum Zinsentscheid am Donnerstag eine konkrete Ankündigung der Zinssenkung für die Einlagenfazilität im September erwartet.

Wahl in Großbritannien wird wenig auf internationale Märkte wirken

Auch wenn die konjunkturbelebende Wirkung fraglich ist, würde eine Enttäuschung der hohen Erwartungen sowohl den Aktien- als auch den Anleihekursen vorerst einen Dämpfer versetzen.

Mit Blick auf Großbritannien, wird die Wahl des neuen Parteivorsitzenden der Tories zunächst kaum Auswirkungen auf die internationalen Kapitalmärkte haben – zumindest solange es erwartungsgemäß Boris Johnson wird. Erst nach der Sommerpause wird der Brexit-Prozess die Kurse wieder stärker bewegen.

 

Foto: Donner & Reuschel

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Pensionskassen: Mit Volldampf in den Untergang?

Der Niedrigzins beschäftigt Pensionskassen seit 10 Jahren. Diese Entwicklung nimmt durch die Corona-Krise weiter an Fahrt auf. Arbeitgeber sollten jetzt Risiken evaluieren und Handlungsoptionen prüfen, meint das Beratungshaus auxilion.

mehr ...

Immobilien

Miete oft höher als 30 Prozent des Einkommens

Zwei Drittel der Wohnungssuchenden bereit, mehr für Miete zu zahlen als empfohlen Eine Faustregel lautet: Die Kaltmiete einer Wohnung sollte nicht höher als 30 Prozent des Nettoeinkommens des Mieters sein.

mehr ...

Investmentfonds

Wasserstoff-Durchbruch in Sicht?

Wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, zeichneten sich im Bereich der Wasserstoff-Technologie zuletzt zahlreiche Fortschritte ab. Wird Wasserstoff jetzt auch für PKWs nutzbar?

mehr ...

Berater

Die unbequeme Wahrheit über Erfolg in der Selbstständigkeit

Wenn Sie als selbstständiger Finanzdienstleister sich wirklich von der Konkurrenz abheben und zu den besten gehören möchten, dann geht das nur außerhalb der Komfortzone. Gastbeitrag von Trainer und Berater Dieter Kiwus

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Hälfte der Steuerzahler will Soli-Ersparnis zurücklegen

Mehr als die Hälfte der Steuerzahler, die im kommenden Jahr durch den Wegfall des Solidaritätszuschlags mit einer Entlastung rechnen, will das zusätzliche Nettoeinkommen zurücklegen. Das ergab die jüngste Umfrage im Deutschland-Trend des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA), die von INSA Consulere im Auftrag des DIA durchgeführt worden ist.

mehr ...