Paribus lässt einstige FHH-Anleger ruhig schlafen

Foto: Paribus/Hannes Cunze
Fondsobjekt: Das Beschaffungsamt des Innenministeriums in Bonn.

Die Paribus Immobilien Assetmanagement GmbH hat für das Objekt des geschlossenen Immobilienfonds FHH Immobilienfonds Bonn – Beschaffungsamt Bonn den Mietvertrag mit dem staatlichen Mieter um 15 Jahre bis Januar 2036 verlängert. Die Immobilie ist damit weiter zu 100 Prozent vermietet.

Die Paribus Immobilien Assetmanagement GmbH hat für das Objekt des geschlossenen Immobilienfonds FHH Immobilienfonds Bonn – Beschaffungsamt Bonn den Mietvertrag mit dem staatlichen Mieter um 15 Jahre bis Januar 2036 verlängert. Die Immobilie ist damit weiter zu 100 Prozent vermietet.

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben – Anstalt des öffentlichen Rechts – (BImA) hat ihren bestehenden Mietvertrag für die Immobilie am Standort Bonn in der Brühler Straße 3 um 15 Jahre bis zum 23. Januar 2036 verlängert, teilt Paribus mit. Nutzer des fünfgeschossigen Büro- und Verwaltungsgebäudes ist das Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern, das an seinem Hauptsitz in Bonn als zentrale Organisation die Einkäufe des Bundes bündelt.

Die Immobilie der FHH Immobilienfonds Bonn – Brühler Straße UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG, wie die Fondsgesellschaft in voller Länge heißt, stammt aus dem Baujahr 2011 und ist nordwestlich der Bonner City im Stadtteil Nordstadt innerhalb des Teilmarktes „Innenstadtring Nord” gelegen.

FHH von Paribus übernommen

Das Gebäude verfügt über eine vermietbare Fläche von rund 7.564 Quadratmetern und 135 Pkw-Stellplätze. 99 Prozent der Mietfläche werden durch das Beschaffungsamt genutzt, die verbleibenden ein Prozent sind an ein Bistro vermietet.

Zu den Konditionen der Vertragsverlängerung und den Konsequenzen für das Fondsergebnis enthält die Mitteilung keine Angaben. Jedenfalls ist aber für mindestens 15 Jahre das größte Risiko ausgeschaltet, das generell nicht wenigen Anlegern von Ein-Mieter-Fonds den Schlaf raubt: Der Auszug des Mieters und damit der Leerstand des gesamten Gebäudes verbunden mit einem kompletten Einnahme-Ausfall.

Der Fonds war ursprünglich von dem FHH Fondshaus Hamburg mit einem geplanten Gesamtinvestitionsvolumen von 26,8 Millionen Euro aufgelegt worden, davon 15,2 Millionen Euro Eigenkapital inklusive Agio. Die mit der Abspaltung der Schiffs-Sparte gegründete FHH Immobilien wurde 2013 in IWH Immobilienwerte Hamburg umbenannt und 2015 von Paribus übernommen.

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