Patrizia-Fonds sammelt 220 Millionen Euro bei elf Investoren ein

Eines der zuletzt erworbenen Objekte des Fonds: Logistik-Anlage in den Niederlanden.

Der Immobilien- und Investmentmanager Patrizia hat in diesem Jahr 220 Millionen Euro neues Eigenkapital für den Fonds Patrizia PanEuropean Property Limited Partnership eingeworben. Das frische Geld stammt von nur elf neuen institutionellen Investoren.

Die Investoren haben sich also im Schnitt mit 20 Millionen Euro an dem Fonds beteiligt. Um welche Unternehmen es sich handelt, geht aus der Mitteilung von Patrizia nicht hervor.

In diesem Jahr hat der Fonds demnach Akquisitionen im Wert von über 330 Millionen Euro getätigt, wodurch sich das Gesamtvolumen auf über 800 Millionen Euro erhöht. Ziel ist es, im Jahr 2021 über eine Milliarde Euro zu erreichen. Zu den jüngsten Transaktionen gehören der Erwerb einer 75.000 Quadratmeter großen Logistikanlage in Madrid, die an Amazon vermietet wurde, sowie eine 54.000 Quadratmeter große Logistikanlage in Veghel, Niederlande.

Durch die Aktivitäten in diesem Jahr hat sich der Anteil an Logistikimmobilen auf etwa ein Drittel erhöht. Ein weiteres Drittel entfällt auf den Bürosektor, der Rest auf Wohnen und den Lebensmitteleinzelhandel. Das Portfolio habe sich während der gesamten Corona-Pandemie als stabil erwiesen. Das zeigen der Mitteilung zufolge die Vermietungsquote von 98 Prozent und die Mieteinnahmen von derzeit 99 Prozent. 

PanEuropean ist ein offener Misch-Fonds mit Sitz in Luxemburg und einer dynamischen Core-Strategie. Er konzentriert sich in erster Linie auf den Erwerb und das Management von gewerblichen Immobilien in Großstädten und großen Ballungsgebieten in Westeuropa und Skandinavien. Unterstützt wird diese Strategie durch aktives Management und Kapitalzuwachs durch Optimierung der Objekte, Neupositionierung und Verkäufe zu einem aus Marktsicht günstigen Zeitpunkt.

Foto: Patrizia

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