Asuco bringt neue Vermögensanlagen

Porträt von Paul Schloz, Asuco
Foto: Asuco
In die Geschäftsführung aufgerückt: Paul Schloz

Zum 1. Oktober 2021 startet der Zweitmarkt-Spezialist Asuco die Platzierung für zwei neue Emissionen von Namensschuldverschreibungen der Serie "ZweitmarktZins". Das Unternehmen hat zudem Paul Schloz zum weiteren Geschäftsführer berufen und hebt die Prognose für die früheren Emissionen an.

Die Publikums-Emission „ZweitmarktZins 20-2021“ ermöglicht Privatanlegern ab einer Zeichnungssumme von 5.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio die Investition in deutsche Immobilien, teilt Asuco mit. Institutionellen und semiprofessionellen Investoren steht hierfür im Rahmen einer Privatplatzierung die Serie „ZweitmarktZins 23-2021 pro“ ab einer Zeichnungssumme von 200.000 Euro zuzüglich drei Prozent Agio offen. Die Vorgängeremissionen seien vor einigen Wochen mit zusammen über 38 Millionen Euro deutlich über den Erwartungen geschlossen worden.

Seit 2016 hat Asuco den Angaben zufolge mit 20 Publikums- und Privatplatzierungen der Serie ZweitmarktZins insgesamt rund 366 Millionen Euro platziert. Die Anleger aller Tranchen sind an dem Ergebnis des gesamten Portfolios beteiligt, das entsprechend aufgeteilt wird. Mit den Einnahmen aus den beiden neuen Emissionen werde der Emittent die aktuell exzellenten Investitionschancen im Zweitmarkt für geschlossene Immobilienfonds wahrnehmen und das bestehende Portfolio weiter ausbauen. Dieses umfasst Asuco zufolge aktuell 305 verschiedene Zielfonds mit 441 Immobilien verschiedener Nutzungsarten von 55 Anbietern.

Die Namensschuldverschreibungen sind mit einem Anspruch auf variable Zinsen ausgestattet. Anleger partizipieren so ab Einzahlung an sämtlichen Einnahmenüberschüssen, die der Emittent aus den Ausschüttungen und Liquidationsgewinnen des Portfolios an Immobilienbeteiligungen erzielt. Im mittleren Prognoseszenario beträgt die durchschnittliche Zinszahlung für die Publikums- und Privatplatzierung 4,0 beziehungsweise 4,4 Prozent pro Jahr. Durch die 100-prozentige Beteiligung am Wertzuwachs des Portfolios während der Laufzeit prognostiziert Asuco am Ende der achtjährigen Grundlaufzeit zudem eine Zusatzzinszahlung von 19,2 beziehungsweise 22,2 Prozent.

Neffe von Gründer Schloz wird Geschäftsführer

Anfang des Monats hat die Asuco zudem ihre Geschäftsführung mit Paul Schloz erweitert. Er ist seit mehreren Jahren im Unternehmen tätig und verantworte mit den Namensschuldverschreibungen der Serie ZweitmarktZins bereits über einen längeren Zeitraum einen zentralen Bestandteil der Geschäftstätigkeit.

Paul Schloz, Neffe von Asuco-Gründer Dietmar Schloz, war neben seinem BWL-Studium an der LMU München seit 2014 als Werkstudent bei der Asuco tätig. In dieser Funktion hat er sich zunächst in die Analyse und Bewertung von geschlossenen Immobilienfonds sowie das Management der von der Asuco platzierten Zweitmarktfonds eingearbeitet und die Auswirkungen der Einführung des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) auf das Geschäftsmodell der Asuco untersucht.

2016 begleitete er den Angaben zufolge die Konzeption und Einführung der Namensschuldverschreibungen der Serie ZweitmarktZins und ist zwischenzeitlich hauptverantwortlich für die Konzeption weiterer Namensschuldverschreibungs-Serien. In diesem Zusammenhang erstellt er unter anderem die notwendigen Verkaufsunterlagen und übernimmt die Abstimmung und Begleitung des Billigungsverfahrens von Verkaufsprospekt und Vermögensanlagen-Informationsblatt mit der BaFin. Darüber hinaus ist Paul Schloz unter anderem mit der Erstellung der Geschäftsberichte, der Betreuung größerer Einzelinvestments der Asuco sowie der Untersuchung von Rechtsfragen und (Änderungen der) gesetzlichen Rahmenbedingungen betraut.

Dietmar Schloz und Robert List bleiben

Dietmar Schloz fokussiert sich zukünftig verstärkt auf strategische Fragen sowie die Identifizierung von attraktiven Investitionsmöglichkeiten und das Portfoliomanagement der Zweitmarktfonds sowie des Emittenten der Namensschuldverschreibungen. Robert List, ebenfalls geschäftsführender Gesellschafter, bleibt für den Vertrieb der Vermögensanlagen der Asuco verantwortlich.

Asuco teilt zudem mit, für das Jahr 2021 die Zinsprognose für die Namensschuldverschreibungen der Serie ZweitmartZins erneut erhöhen zu können. Durch sehr erfolgreiche Liquidationen von Zielfonds und laufende Ausschüttungen erwartet das Unternehmen auf Basis der zwischenzeitlich vorliegenden Informationen Zinszahlungen in einer Bandbreite von nunmehr 5,5 bis sechs Prozent.

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