Hep-Fonds vollzieht Übernahme von sieben Solarprojekten in USA

Foto: hep
Hep-Solarpark in den USA.

Mittels eines neuen länderspezifischen Spezial-AIFs investiert der Publikums-AIF „HEP – Solar Portfolio 2" in den USA. Mit 21 MWp ist dies das größte bisher angekaufte Solarportfolio, für das Hep außerdem auch die Projektentwicklung übernommen hat und den Bau ausführt.

Nach einer Entwicklungsphase von fünf Monaten stehen die Projekte nun vor der Baureife und werden wie angekündigt von dem alternativen Investmentfonds (AIF) „HEP – Solar Portfolio 2“ übernommen, teilt das Unternehmen mit. Daran war auch das Projektentwicklungsunternehmen Solops, mit dem Hep im Februar 2020 eine strategische Partnerschaft geschlossen hat, maßgeblich beteiligt. Fortan übernimmt HepPetra, ein Solarunternehmen, an dem Hep seit Juli 2020 eine Mehrheitsbeteiligung besitzt, die weitere Entwicklung sowie den Bau und den anschließenden Betrieb.

Sieben „Community-Solar-Projekte“

Alle sieben Projekte des Portfolios sind sogenannte Community-Solar-Projekte. Hierbei handelt es sich um Solarprojekte, bei denen verschiedene Stromabnehmer – darunter sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen – innerhalb einer Gemeinde gemeinsam ein Solarprojekt finanzieren. Auch der produzierte Strom wird Hep zufolge gemeinschaftlich verwendet. Das Finanzierungsmodell ähnelt den „Power Purchase Agreements“. Hierin sind Abläufe und Vergütung über 20 Jahre vertraglich festgelegt. „Damit folgen Community-Solar-Projekte dem Grundgedanken der nachhaltigen Entwicklung, die Energiewende lokal und dezentral voranzutreiben“, heißt es in der Mitteilung.

Der Publikums-AIF „HEP – Solar Portfolio 2“ ermöglicht Privatanlegern die Beteiligung an einem weltweiten Solarpark-Portfolio. Darunter sind Zielmärkte wie USA oder Japan, in denen das Unternehmen über eine große Projektpipeline und eigene Unternehmensstandorte verfügt. Allein im Jahr 2020 haben Hep-Solarparks den Angaben zufolge weltweit rund 44.155 Megawattstunden Solarstrom produziert. Dadurch konnten über 33,9 Kilotonnen CO2-Emissionen vermieden werden, welche ansonsten durch fossile Stromproduktion entstanden wären.

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