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Warum Anleger in Private Equity investieren

Nico Auel, Geschäftsführer der RWB Partners GmbH

Rund zwei Millionen Euro verdienen Deutsche durchschnittlich in ihrem gesamten Leben. Diesen Betrag müssten sie eigentlich komplett aufbringen, um in Private Equity zu investieren, denn die Fonds verlangen Mindestanlagesummen in Millionenhöhe. Eigentlich, denn die RWB ermöglicht Privatanlegern seit über 20 Jahren via Dachfonds die Investition in die Anlageklasse auch mit deutlich niedrigeren Summen.

Das Prinzip: Die Anlagebeträge tausender Anleger werden in einem Dachfonds gebündelt und von dort in eine Vielzahl von Private-Equity-Fonds investiert. Jede und jeder Einzelne beteiligt sich also an einem diversifizierten Fondsportfolios und somit hunderten Unternehmen verschiedener Länder und Branchen. Ab 5.000 Euro bzw. 50 Euro monatlich erhalten Privatanleger so Zugang zur Anlageklasse, die bei vielen professionellen Investoren heute einen großen Teil des Portfolios ausmacht.

Warum Private Equity?

Lange Zeit wurde Private Equity ausschließlich als Renditeturbo in Form einer kleinen Nischenallokation angesehen. Doch seit Beginn der Covid-19-Pandemie ist eine weitere Eigenschaft der Anlageklasse erneut in den Fokus gerückt. Private Equity zeigt in Krisen eine äußerst robuste Entwicklung und war deshalb eine der wenigen Anlageklassen, bei denen die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie kaum nennenswerte Spuren hinterlassen haben. Die stabilisierende Wirkung kommt nicht von ungefähr: Private Equity ist eine illiquide Anlageklasse. Die Bewertungen werden quartalsweise festgestellt und schwanken daher rein technisch nicht annähernd so stark wie die Kurse am Kapitalmarkt, die außerdem oft durch kurzfristige Stimmungen getrieben werden. Ein zweiter Faktor ist die Arbeit der Private-Equity-Fondsmanager. Sie investieren mit ihren Fonds in je 10 bis 20 Markt- und Technologieführer aus dem gehobenen Mittelstand und gehen dabei in der Regel Mehrheitsbeteiligungen ein, um wirkungsvoll in den Firmen tätig werden zu können. Auch das hat sich während der Covid-19-Krise vorteilhaft ausgewirkt. Denn mithilfe der Fondsmanager waren Private-Equity-finanzierte Unternehmen in der Lage, schnell notwendige Entscheidungen zu treffen, Lieferketten neu zu organisieren und die Geschäftsmodelle auf die veränderten Rahmenbedingungen auszurichten. Das Ergebnis dieser Arbeit zeigt eine Analyse von Invest Europe. Demnach wurden in Europa im von hoher Unsicherheit geprägten ersten Jahr der Pandemie über 100.000 neue Arbeitsplätze in Unternehmen mit Private-Equity-Investor geschaffen. Zeitgleich gingen im Durchschnitt aller europäischen Unternehmen Jobs verloren.

Institutionelle Investoren sehen die Anlageklasse daher längst als strategische Beimischung an, die das Chancen-Risiko-Profil des Gesamtportfolios deutlich verbessert. Daher erhöhen sie ihre Allokation stetig. Nach Angaben von Preqin hat sich das verwaltete Kapital in den letzten fünf Jahren auf über fünf Billionen US-Dollar verdoppelt. Das auf „Alternatives“ spezialisierte Analysehaus rechnet mit einer weiteren Verdopplung bis 2026.  Privatanleger bewegen sich zwar bei den Investitionssummen in anderen Dimensionen als institutionelle Investoren. Sie agieren allerdings im gleichen, herausfordernden Marktumfeld mit niedrigen Zinsen, hoher Inflation und zuletzt stark schwankenden Aktienmärkten. Private Equity steht auch ihnen als Ertragsalternative zur Verfügung. Mit mehr als 150.000 Anlageverträgen und über eine Milliarde Euro an Auszahlungen bietet die RWB Privatanlegern eine bewährte und erprobte Lösung für den realen Vermögensaufbau.

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