21. März 2014, 09:45
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“Für die Anleger ändert sich im Kern nichts”

Tobias Börsch, Vorstand des Initiators Deutsche Fonds Holding (DFH) geht nach der Übernahme des Private-Funds-Management-Geschäfts der insolventen IVG Immobilien AG von einer kartellbehördlichen Freigabe in den nächsten drei bis vier Wochen aus. Dies erklärte er gegenüber Cash.Online.

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Tobias Börsch, Vorstand Deutsche Fonds Holding AG

Der Übernahme ging laut Börsch ein offenes, mehrstufiges Bieterverfahren voraus, an dem sich die DFH beteiligt hat. Das Bieterverfahren wurde im Dezember 2013 eröffnet. Noch im Oktober 2013 hatte die IVG mitgeteilt, das Management der bestehenden Fonds im Privatkundenbereich sowie die Betreuung der rund 63.000 Anleger unverändert fortführen zu wollen.

“Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Kartellbehörde steht im nächsten Schritt die zügige Integration der beiden Fondswelten im Vordergrund”, so Börsch. Für die Anleger ändere sich “im Kern” nichts. Sie sollen nach der kartellbehördlichen Freigabe “zügig” über die Übernahme informiert werden.

Zustimmung zum Insolvenzplan

Im Insolvenzplanverfahren der IVG hat die Mehrheit der Verfahrensbeteiligten zwischenzeitlich dem vom Vorstand erstellten Insolvenzplan zugestimmt. Die Gläubiger stimmten laut IVG mit 99,5 Prozent zu, die Aktionäre mit 56,9 Prozent. Der Insolvenzplan bedarf noch der Bestätigung durch das Insolvenzgericht.

Der Insolvenzplan sieht die Zahlung einer Insolvenzquote von mindestens 60 Prozent an nicht nachrangige unbesicherte Gläubiger vor. Das Bezugsrecht der Altaktionäre bei den nach einer Kapitalherabsetzung auf Null vorgesehenen Kapitalerhöhungen wurde ausgeschlossen. Für Nachranggläubiger wurde keine Regelung getroffen.

Nach erfolgter Bestätigung des Insolvenzplans durch das Gericht ist die Durchführung der Kapitalmaßnahmen für die Mitte des Jahres 2014 vorgesehen. Das Unternehmen geht davon aus, dass eine Aufhebung des Insolvenzverfahrens im dritten Quartal 2014 erfolgen kann. (kb)

Foto: DFH

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