15. Mai 2014, 11:13
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Hahn Gruppe: Bereits 160 Millionen Euro eingeworben

Die Hahn Gruppe konnte im ersten Quartal 2014 Eigenkapitalzusagen in Höhe von 60 Millionen Euro bei institutionellen Anlegern einwerben. Unter Hinzurechnung einer Tranche über 100 Millionen Euro, die im April im Rahmen eines institutionellen Individualfonds gezeichnet wurde, liegt das Zeichnungsvolumen bei 160 Millionen Euro. Dies ist bereits mehr als im Gesamtjahr 2013 (123 Millionen Euro).

MIchael-Hahn in Hahn Gruppe: Bereits 160 Millionen Euro eingeworben

Michael Hahn, Vorstandsvorsitzender der Hahn Gruppe

Im Geschäft mit institutionellen Anlegern wurde das Fachmarktzentrum Life in München mit einem Investitionsvolumen von 35 Millionen Euro für den Luxemburger Fonds Hahn FCP erworben. Der Spezialfonds wies zum Ende des ersten Quartals ein Gesamtinvestitionsvolumen von über 550 Millionen Euro auf.

Mit dem Hahn Primus Retail Fund wurde ein Spezial-AIF (Alternative Investment Fund) mit einem Eigenkapitalvolumen von 100 Millionen Euro aufgelegt. Davon sind im ersten Quartal 60 Millionen Euro bei professionellen und semi-professionellen Anlegern platziert worden.

Im April wurde mit dem Hahn VZWL Retail Fund ein zweiter Spezial-AIF aufgelegt. Der für ein deutsches Versorgungswerk konzipierte Individualfonds weist ebenfalls ein Eigenkapitalvolumen in Höhe von 100 Millionen Euro auf und wurde vollständig gezeichnet.

Erster Publikumsfonds für Sommer geplant

Im Privatkundengeschäft sind im ersten Quartal noch keine Fonds gestartet worden. Derzeit laufen nach Angaben des Initiators intensive Vorbereitungen, um voraussichtlich im Sommer den ersten regulierten Publikums-AIF aufzulegen.

Die Managementerlöse stiegen in den ersten drei Monaten um 13,5 Prozent von 2,15 auf 2,44 Millionen Euro. Maßgeblich hierfür waren laut Hahn Gruppe insbesondere höhere Provisionseinnahmen aus dem Fondsmanagement. Der Rohertrag bewegte sich mit 3,04 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahrs (3,10 Millionen Euro). Das Konzernergebnis nach Steuern belief sich auf -0,56 Millionen Euro (Vorjahr: -0,34 Millionen Euro). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von -0,04 Euro (Vorjahr: -0,03 Euro).

Für das Gesamtjahr 2014 rechnet der Vorstand mit einem Konzernergebnis nach Steuern zwischen 2,2 und 3,2 Millionen Euro. Dieser Prognose liegt nach Angaben der Hahn Gruppe die Annahme zugrunde, dass der Vertrieb eines neuen Publikums-AIF noch in diesem Jahr planmäßig beginnen wird. (kb)

Foto: Hahn Gruppe

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Metallrente-Umfrage: Deutsche rechnen bei BU mit staatlicher Unterstützung

Jeder Zweite erwartet, bei Berufsfähigkeit durch eine gesetzliche BU-Rente abgesichert zu sein. Obwohl das Bewusstsein für die Notwendigkeit zusätzlicher Vorsorge groß ist, hapert es zudem am Wissen um die richtigen Produkte. Die repräsentative Umfrage im Auftrag des Versorgungswerks Metallrente offenbart einmal mehr Vorsorgeillusionen.

mehr ...

Immobilien

Patrizia weiter auf Einkaufstour in Europa

Der Immobilienkonzern Patrizia hat für rund 65 Millionen Euro ein Logistikportfolio mit zwei Objekten in Veghel in den Niederlanden gekauft. Zudem investiert das Unternehmen in ein Wohnungsbau-Projekt in Schweden.

mehr ...

Investmentfonds

Brexit und Corona: Märkte in USA, Europa und UK mit unterschiedlichen Vorzeichen

Chris Iggo, CIO Core Investments, richtet seinen Blick auf die Märkte und sieht unterschiedliche Vorzeichen für Amerika, Europa und Großbritannien

mehr ...

Berater

Performance-Marketing als Treiber des Online-Recruiting

Recruiter, die heute noch junge Nachwuchstalente für sich gewinnen wollen, müssen neue Wege gehe. Werbung auf sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram bietet dabei unglaubliche Chancen und kann gleichzeitig zur Kostenreduktion führen. Gastbeitrag von Dawid Przybylski

mehr ...

Sachwertanlagen

US Treuhand bringt neuen US-Publikumsfonds

Die US Treuhand legt mit dem „UST XXV“ einen neuen Fonds für private Investoren auf. Über den Alternativen Investmentfonds (AIF) können sich deutsche Anleger ab einer Anlagesumme von 20.000 US-Dollar an Immobilien in Metropolregionen überwiegend im Südosten der USA beteiligen.

mehr ...

Recht

Klage gegen EY auf 195 Millionen Euro Schadensersatz

Der Insolvenzverwalter der Maple Bank hat die Wirtschaftsprüfer von EY wegen angeblich falscher Beratung bei den umstrittenen “Cum-Ex”-Geschäften zu Lasten der Staatskasse auf 195 Millionen Euro Schadensersatz verklagt.

mehr ...