Umfrage: Hohe Kosten sorgen für Konsolidierung

Die Manager Alternativer Investmentfonds (AIF) betrachten die neuen Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) vorwiegend als Chance, weniger als Hindernis. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage unter 100 Marktteilnehmern, die zusammen 300 Milliarden Euro Vermögen verwalten.

Die Befragten sind überwiegend der Meinung, dass sich die Anzahl der AIF-Manager verringern wird.

Durchgeführt wurde die Umfrage von der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PWC, dem Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA) und dem Sachwerteverband BSI.

„Die meisten Manager alternativer Investmentfonds haben erkannt, dass die gestiegenen Anforderungen zu einer Konsolidierung der Branche führen werden und die Veränderungen bei weitem noch nicht abgeschlossen sind. Die alten und neuen, erstmals regulierten Manager haben die Herausforderungen aber angenommen“, sagte Susanne Eickermann-Riepe, Partnerin Asset Management bei PWC.

Fusionen erwartet

Die Befragten sind überwiegend (60 Prozent) der Meinung, dass sich die Anzahl der AIF-Manager bis 2020 verringern wird. Die Gründe dafür sehen die Unternehmen vor allem in den hohen Anforderungen und Einstiegshürden für kleine Marktteilnehmer, die den hohen Kosten nicht standhalten können und den Markt deshalb verlassen werden. Fusionen, Übernahmen oder Kooperationen seien wahrscheinlich.

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Hinsichtlich der zukünftigen Umsatzerwartung ist das Meinungsbild uneinheitlich, die Mehrzahl geht von einem gleichbleibenden (35 Prozent) oder steigenden Umsatz (43 Prozent) der Manager alternativer Assets aus. Rund ein Viertel (22 Prozent) der Befragten rechnet mit einem verringerten Umsatz. Bei den etablierten Dienstleistern wird mehr Geschäft erwartet, insbesondere in der Fondsadministration.

Seite zwei: Verwahrstellen profitieren

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