Ahrenkiel kauft Containerschiffe aus HSH-Kreditportfolio

Die Reederei Ahrenkiel Steamship, ein Unternehmen der MPC-Gruppe, wird acht Containerschiffe aus dem Kreditportfolio der HSH Nordbank übernehmen. Das Gesamtvolumen der Transaktion soll im dreistelligen Millionen-Bereich (US-Dollar) liegen.

Die vier ersten Schiffe wurden bereits an Ahrenkiel Steamship übergeben.

Über die konkreten Kaufpreise der Schiffe und die Veräußerer wurde Stillschweigen vereinbart.

Das aus dem HSH-Finanzierungsmodell „Nautilus“ stammende Portfolio besteht aus vier Baby-Panamax-Schiffen der Größe 4.300 TEU sowie vier Feeder-Schiffen zwischen 1.300 und 2.500 TEU. Das Durchschnittsalter der Schiffe liegt bei sieben Jahren. Die vier ersten Schiffe wurden bereits an Ahrenkiel Steamship übergeben, vier weitere sollen innerhalb der nächsten Wochen folgen.

Institutionelle stellen Eigenkapital

„Wir rechnen mit einer zunehmenden Konsolidierung auf den Schifffahrtsmärkten. Für Ahrenkiel Steamship haben wir den Anspruch formuliert, diese Phase aktiv mitzugestalten und unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken“, erklärte Constantin Baack, Managing Director von Ahrenkiel Steamship.

Die Transaktion wurde von MPC Capital strukturiert und begleitet, dem Asset- und Investmentmanager der MPC-Gruppe. Für die Finanzierung des Portfolio-Deals hat MPC Capital institutionelle Investoren gewinnen können, die den Großteil des Eigenkapitals zur Verfügung stellen. Ahrenkiel Steamship ist als Co-Investor und Vertragsreeder für die Flotte an der Transaktion beteiligt. (kb)

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Foto: Shutterstock

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