BSI-Umfrage: Weniger Anbieter, mehr Produkte

Der Sachwerteverband BSI hat seine Mitglieder zu den Erwartungen für die Entwicklung des Marktes im Jahr 2015 befragt und die Ergebnisse auf dem BSI-Summit in Frankfurt am Main präsentiert.

Anstieg der Anzahl zugelassener Publikumsfonds.

68 Prozent der Mitglieder erwarten, dass die Zahl der Anbieter von Sachwertinvestmentvermögen aufgrund der hohen KAGB-Markteintrittsbarrieren und der mit der Regulierung verbunden Kosten weiter sinken wird.

Gleichzeitig sind 68 Prozent der Auffassung, dass die Zahl der Sachwertinvestmentvermögen steigen wird. Dies gilt sowohl für den Bereich der geschlossenen Publikums-AIF (65 Prozent) als auch für den Bereich der geschlossenen Spezial-AIF (83 Prozent).

Weniger Anbieter und mehr Produkte heißt, dass die verbleibenden Marktteilnehmer die Aussicht auf Wachstumschancen haben, so die Schlussfolgerung des BSI.

Beliebteste Strukturen in den Zulassungsanträgen.

Immobilien im Vordergrund

Im Rahmen von geschlossenen Strukturen wollen sich die Mitglieder des BSI sowohl für Publikums- als auch Spezial-AIF überwiegend auf den Bereich Immobilien konzentrieren (74 Prozent bzw. 71 Prozent). Es folgen Erneuerbare Energien (Publikum: 24 Prozent/Spezial: 26 Prozent) und Luftfahrzeuge (Publikum: 26 Prozent/Spezial: 15 Prozent).

Überraschendster Trend: Zwölf Prozent (Publikum) bzw. 15 Prozent (Spezial) der Umfrageteilnehmer planen für 2015 die Emission von geschlossenen Schiffs-AIF. (kb)

Foto: Cash.

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