Jamestown veröffentlicht aktuelle Leistungsbilanz

Der auf US-Immobilienfonds spezialisierte Anbieter Jamestown hat seine Leistungsbilanz zum 1. Januar 2016 (also per Ende 2015) veröffentlicht. Die Informationen gehen weit über den Mindeststandard des Sachwerteverbands BSI hinaus.

Christoph Kahl, geschäftsführender Gesellschafter von Jamestown
Christoph Kahl, geschäftsführender Gesellschafter von Jamestown

Derzeit verwaltet Jamestown demnach US-Immobilien im Gesamtwert von über elf Milliarden US-Dollar, davon rund 4,2 Milliarden US-Dollar für Privatanleger in Deutschland. In der mittlerweile über 33-jährigen Firmenhistorie habe das Unternehmen für Privatkunden insgesamt 34 US-Immobilienfonds sowie zwei US-Forstfonds aufgelegt.

Davon wurden 29 Fonds bereits beendet. Bei den 26 aufgelösten Vermietungsfonds erzielten die Anleger laut Jamestown Gesamtergebnisse (Ausschüttungen und Verkaufserlöse) zwischen 8,5 und 34,5 Prozent jährlich auf das investierte Eigenkapital ohne Ausgabeaufschlag und vor Steuern.

Zudem seien bislang drei der fünf eher opportunistisch ausgerichteten Fonds aufgelöst worden. Hieraus resultieren Ergebnisse vor Steuern zwischen 10,6 Prozent und 46,6 Prozent jährlich, so die Mitteilung.

Co-Invest 4 stabilisiert

Die drei Vermietungsfonds im Bestand leisten demnach prospektgemäße jährliche Ausschüttungen zwischen 4,5 und 6,0 Prozent vor Steuern. Von den beiden opportunistischen Fonds im Bestand war insbesondere der Co-Invest 4 durch die Finanz- und Wirtschaftskrise gebeutelt worden. Er sei inzwischen stabilisiert worden.

„Nach jahrelanger harter Arbeit an den Immobilien und Stützung des Fonds durch Halbierung der Gebühren und eigene Darlehen freuen wir uns, das 2010 formulierte Ziel jetzt zu erreichen. Die über 12.000 Anleger erhalten 100 Prozent des ursprünglich investierten Eigenkapitals mit der Fondsauflösung im November 2016 zurück“, kündigte Jamestown-Chef Christoph Kahl an.

Forstfonds plangemäß

Beim Co-Invest 5 hätten die über 8.000 Anleger hingegen mit großer Mehrheit die Umwandlung in einen Vermietungsfonds mit jährlichen Ausschüttungen von 6,0 Prozent und die Verlängerung der Laufzeit bis Ende 2023 beschlossen.

Die beiden Forstfonds entwickeln sich der Mitteilung zufolge plangemäß. Bis zum Ende der geplanten Fondslaufzeit in 2024 würden Gesamtrückflüsse an die Anleger in einer Bandbreite von 170 bis 230 Prozent (Timber 1) beziehungsweise von 160 bis 210 Prozent (Timber 2) jeweils vor Steuern erwartet.

Jamestown bezeichnet den 90 Seiten umfassenden Bericht weiterhin als „Leistungsbilanz“. Er geht unter anderem durch detaillierte Angaben zu den einzelnen Fonds sowie Soll-Ist-Vergleiche weit über den Mindeststandard hinaus, den der Sachwerteverband BSI für „Performance-Berichte“ entwickelt hat. Enthalten ist zudem eine Prüfungsbescheinigung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte. (sl)

Foto: Jamestown

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