Marenave: Banken halten weiter still

Der Marenave Schiffahrts AG wird von den finanzierenden Banken mehr Zeit für die laufenden Sanierungsverhandlungen eingeräumt.

Frachter MS “MareAction” aus der Marenave-Flotte
Frachter MS “MareAction” aus der Marenave-Flotte

Ihr seien Schreiben der relevanten finanzierenden Banken zugegangen, mit denen diese ihre Erklärungen über das (teilweise) nicht ernsthafte Einfordern ihrer Tilgungsleistungen auf Schiffshypothekendarlehen sowie ihrer Ansprüche aus den hierfür von Marenave gegebenen Sicherheiten bis zum 28. Februar 2017 verlängern, teilte das Unternehmen heute mit.

Diese Erklärungen stehen unter dem Vorbehalt des sofortigen Widerrufs insbesondere für den Fall, dass bestimmte Meilensteine nicht fristgemäß oder nicht zur Zufriedenheit der Banken erreicht werden, so die Mitteilung. Die Verhandlungen über abzuschließende Sanierungs- und Enthaftungsvereinbarungen zwischen der Gesellschaft und den finanzierenden Banken laufen fort.

Die Marenave AG war 2006 von dem damaligen Emissionshaus König & Cie. und der HSH Nordbank konzipiert und als erste Schiffs-Aktiengesellschaft an die Börse gebracht worden, im Zuge der Schifffahrtskrise aber in Schwierigkeiten geraten. (sl)

Foto: Marenave

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