11. Januar 2018, 10:29
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

CFB-Anleger kommen heil aus der Air-Berlin-Pleite heraus

Die CFB-Fonds 176 und 178 der Commerz Real, die jeweils in einen an Air Berlin vermieteten Airbus A 319 investiert hatten, haben die Flugzeuge verkauft. Für die Anleger bleibt insgesamt sogar noch eine Rendite.

Shutterstock 272014649 in CFB-Anleger kommen heil aus der Air-Berlin-Pleite heraus

Beide CFB-Fonds waren über die Commerzbank fremdfinanziert.

Beide Flugzeuge wurden inzwischen – nachdem die Gesellschafter der Fonds zugestimmt hatten – an die Lufthansa verkauft und die Leasingverträge mit der insolventen Air Berlin vorzeitig aufgelöst, teilt Commerz Real mit. Die Fremdfinanzierungen bei der Commerzbank AG, Muttergesellschaft von Commerz Real, wurden für beide Flugzeuge vollständig zurückgeführt.

Den Fondsgesellschaften flossen der Mitteilung zufolge jeweils neben dem Kaufpreis in Höhe von 11,5 Millionen US Dollar Einnahmen aus der Ziehung einer Sicherheit von circa 8,5 Millionen US Dollar für Triebwerkswartungen zu, die im Leasingvertrag vereinbart worden waren, jedoch von Air Berlin nicht mehr durchgeführt wurden.

1,4 Prozent Rendite nach Steuern

Der erzielte Verkaufserlös von insgesamt circa 20 Millionen US Dollar bedeute für die Investoren jeweils eine Internal Rate of Return (IRR) von circa sechs  Prozent vor Steuern sowie circa 1,4 Prozent nach Steuern (bei Spitzensteuersatz).

“Der erzielte Verkaufserlös ist unter Berücksichtigung der Insolvenzen von Monarch Airlines und Alitalia als besonders positiv zu bewerten, denn es ist davon auszugehen, dass aus diesen Insolvenzen ein Überangebot an vergleichbaren gebrauchten Flugzeugen aus der Airbus-Familie auf den Markt kommen wird”, so ein Sprecher von Commerz Real. (sl)

Foto: Art Konovalov / Shutterstock.com

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Bilanz 2019: Stuttgarter Versicherung mit zweistelligem Plus in der bAV

Die Stuttgarter Versicherung hat ihre Geschäftszahlen für 2019 vorgelegt. Das Unternehmen meldet aus allen Sparten Zuwächse. Insbesondere die betriebliche Altersvorsorge verzeichnete Steigerungen im zweistelligen Prozentbereich. Und auch das Geschäft mit der nachhaltigen sowie fondsgebundenen Altersvorsorge floriert. 

mehr ...

Immobilien

Blick ins Grundbuch: Was alles wichtig ist

Ob für den Immobilienkauf oder -verkauf, am Grundbuchauszug führt kein Weg vorbei. Denn der Grundbuchauszug enthält alle notwendigen Informationen, die für den Kauf- oder Verkaufsprozess bei Immobilien wichtig sind. Was genau ein Grundbuchauszug ist und wo der Antrag zur Grundbucheinsicht gestellt werden kann, erklären die Experten des Full-Service Immobiliendienstleisters McMakler.

mehr ...

Investmentfonds

China: Vom Schwarzen Schwan zum Seeungeheuer?

Wird sich der einfache Schwarze Schwan namens Coronavirus als Seeungeheuer entpuppen, das immer wieder auftaucht und die Volatilität an den Börsen nachhaltig beeinflussen könnte? Ein Gastbeitrg von Olivier de Berranger, Chief Investment Officer, und Enguerrand Artaz, Fondsmanager, La Financière de l‘Échiquier.

mehr ...

Berater

So teuer wie nie: Trotz Klimapaket steigen die Strompreise

Wer ein Unternehmen führt, muss nicht nur den Stromverbrauch, sondern auch die korrespondierenden Kosten im Auge behalten. Obwohl der Preis für Gewerbestrom grundsätzlich unter dem für Privatkunden liegt, betrifft viele Betriebe die Erhöhung der Strompreise – vor allem kleine und mittelständische Unternehmen tragen gemeinsam mit Privathaushalten einen Großteil der Kosten. In diesem Jahr steigert jeder zweite Grundversorger die Aufwendungen für Energie.

mehr ...

Sachwertanlagen

UDI-Emission “te Solar Sprint IV” vor dem Totalverlust?

Die Emittentin der im Oktober 2016 aufgelegten Vermögensanlage “te Solar Sprint IV” warnt vor der Gefahr eines vollständigen Forderungsausfalls eines ausgereichten Nachrangrangdarlehens. Den Anlegern droht dann wohl der Totalverlust ihres Investments.

mehr ...

Recht

„Jetzt kann Mietendeckel-Wahnsinn gestoppt werden“

„Das Land Berlin begeht mit dem Gesetz zum Mietendeckel einen offenen Verfassungsbruch. Dieser Wahnsinn muss schnellstmöglich durch das Bundesverfassungsgericht gestoppt werden. Wir begrüßen sehr, dass der Antrag auf ein Normenkontrollverfahren nun die erforderliche Unterstützung im Bundestag hat. Jetzt kann dieser wohnungspolitischen Geisterfahrt in Karlsruhe ein Ende gesetzt werden“, sagte Andreas Ibel, Präsident des BFW Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, heute in Berlin.

mehr ...