CFB-Anleger kommen heil aus der Air-Berlin-Pleite heraus

Die CFB-Fonds 176 und 178 der Commerz Real, die jeweils in einen an Air Berlin vermieteten Airbus A 319 investiert hatten, haben die Flugzeuge verkauft. Für die Anleger bleibt insgesamt sogar noch eine Rendite.

Beide CFB-Fonds waren über die Commerzbank fremdfinanziert.
Beide CFB-Fonds waren über die Commerzbank fremdfinanziert.

Beide Flugzeuge wurden inzwischen – nachdem die Gesellschafter der Fonds zugestimmt hatten – an die Lufthansa verkauft und die Leasingverträge mit der insolventen Air Berlin vorzeitig aufgelöst, teilt Commerz Real mit. Die Fremdfinanzierungen bei der Commerzbank AG, Muttergesellschaft von Commerz Real, wurden für beide Flugzeuge vollständig zurückgeführt.

Den Fondsgesellschaften flossen der Mitteilung zufolge jeweils neben dem Kaufpreis in Höhe von 11,5 Millionen US Dollar Einnahmen aus der Ziehung einer Sicherheit von circa 8,5 Millionen US Dollar für Triebwerkswartungen zu, die im Leasingvertrag vereinbart worden waren, jedoch von Air Berlin nicht mehr durchgeführt wurden.

1,4 Prozent Rendite nach Steuern

Der erzielte Verkaufserlös von insgesamt circa 20 Millionen US Dollar bedeute für die Investoren jeweils eine Internal Rate of Return (IRR) von circa sechs  Prozent vor Steuern sowie circa 1,4 Prozent nach Steuern (bei Spitzensteuersatz).

„Der erzielte Verkaufserlös ist unter Berücksichtigung der Insolvenzen von Monarch Airlines und Alitalia als besonders positiv zu bewerten, denn es ist davon auszugehen, dass aus diesen Insolvenzen ein Überangebot an vergleichbaren gebrauchten Flugzeugen aus der Airbus-Familie auf den Markt kommen wird“, so ein Sprecher von Commerz Real. (sl)

Foto: Art Konovalov / Shutterstock.com

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