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13. Juni 2005, 00:00
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Gerling-Konzern steigert Ergebnis

Die Gerling Beteiligungs-GmbH (GBG), Köln, in der das operative Geschäft des Gerling-Konzerns gebündelt ist, hat sich positiv entwickelt. Das Konzernergebnis steig auf 132 Millionen Euro (2003: 125 Millionen Euro), obwohl sich das Prämienvolumen auf 4,2 Milliarden Euro (2004: 4,3 Milliarden Euro) leicht verringerte.

Gerling Leben hat 2004 das größte Neugeschäftsvolumen der Unternehmensgeschichte geschrieben: Die Lebenswertungssumme stieg im Vergleich zum Vorjahr um 118,3 Prozent auf sieben Milliarden Euro. Auch bei den laufenden Beiträgen aus Neugeschäft liegt Gerling Leben mit einem Plus von 61,4 Prozent (418 Millionen Euro) deutlich über dem Branchenschnitt von 39,6 Prozent. Auf Basis der Neugeschäftsprämie legte der Marktanteil laut Gerling von 2,9 auf 3,3 Prozent zu.

Auch die zur Lebensversicherungsgruppe gehörende Gerling Investment Kapitalanlagegesellschaft (GIK) hat 2004 den Nettoabsatz auf 446 Millionen Euro fast vervierfacht und verwaltet nun über 6,7 Milliarden Euro. Diese Leistung führt das Unternehmen einerseits auf starke Zuflüsse von institutionellen Anlegern zurück, andererseits aber auch auf eine Absatzsteigerung des Gerling-Vertriebs um fast 44 Prozent auf 149 Millionen Euro. Fondsgebundene Lebensversicherungen waren mit einem Zuwachs von 385 Prozent mit mehr als der Hälfte (225 Millionen Euro) an den laufenden Beiträgen aus Neugeschäft der Gerling Leben beteiligt.

In der industriellen und gewerblichen Sachversicherung habe Gerling erhebliche Fortschritte gemacht. Das auf 92,3 Millionen Euro gestiegene Ergebnis spiegele die nachhaltig gewachsene Ertragskraft der Gerling-Konzern Allgemeine Versicherungs-AG (GKA) wider, die im Vorjahr (81,1 Millionen Euro) noch von außerordentlichen Erträgen profitiert habe. Zwar verringerte sich das Prämienvolumen aufgrund des Verkaufs der Aktivitäten in Kanada und einer konsequenten Zeichnungspolitik auf 2,3 Milliarden Euro (2003: 2,5 Mlliarden Euro), die Risikoselektion führte jedoch zu einer erheblich besseren Schaden-/Kostenquote von brutto 88,1 Prozent nach 96,9 Prozent im Vorjahr.

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