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31. März 2006, 00:00
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DKV will im Ausland wachsen

Die zur Ergo Versicherungsgruppe gehörenden DKV Deutsche Krankenversicherung AG, meldet das beste Bilanzergebnis der Unternehmensgeschichte. Die Beitragseinnahmen in Deutschland stiegen um 6,3 Prozent auf 3,54 Milliarden Euro (2004: 3,33 Mrd. Euro). Im Saldo hat die DKV rund 76.000 Neukunden gewonnen. Wie die gesamte Branche, hatte auch die DKV einen leichten Rückgang bei den Vollversicherten (von 804.137 auf 801.493) zu verzeichnen. Im Trend lag auch der Absatz von Zusatzversicherungen: Hier legte die Gesellschaft um 78.000 auf 2.168.666 zu.

Das Rohergebnis vor Steuern wurde um 67,9 Prozent gesteigert. Es wuchs um 226,4 Millionen Euro auf 559,8 Millionen Euro (2004: 333,4 Mio. Euro). Das ermöglichte es dem Unternehmen, 400,5 Millionen Euro für Beitragsrückerstattungen an seine Kunden zurück zu stellen (2004: 246,6 Millionen Euro). Diese so genannte Zuführung zur erfolgsabhängigen Beitragsrückerstattung wuchs damit um 62,4 Prozent. Der Jahresüberschuss stieg 2005 um 70,1 Prozent und betrug 79,3 Millionen Euro (2004: 46,6 Millionen Euro). Insgesamt verfügte die DKV über Alterungsrückstellungen in Höhe von rund 16,58 Milliarden Euro (2004: 15,26 Mrd. Euro).

Im Ausland bündelt die DKV die Aktivitäten des Ergo Segments Gesundheit. Die Auslandstöchter der DKV in Belgien, Luxemburg und Spanien erwirtschafteten umgerechnet 594,4 Millionen Euro Beitragseinnahmen (2004: 536,9 Millionen Euro). Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Beitragseinnahmen in Belgien um 7,1 Prozent auf 244,6 Millionen Euro (2004: 228,4 Millionen Euro). In Luxemburg stiegen die Beitragsseinnahmen um 9,3 Prozent auf 15,0 Millionen Euro (2004: 13,8 Millionen Euro) und in Spanien um 13,6 Prozent auf 334,7 Millionen Euro (2004: 294,8 Millionen Euro). Damit betrug der Auslandsanteil der DKV 16,8 Prozent an den gesamten Beitragseinnahmen (2004: 16,1 Prozent).

Zudem kündigte der Krankenversicherer an, in den kommenden Jahren verstärkt im Ausland investieren zu wollen. Bereits Ende 2004 hatte sich die DKV an der Gründung der ersten privaten Krankenversicherung Chinas beteiligt. 2005 hat die DKV eine Niederlassung in Großbritannien gegründet und eine Kooperation mit dem britischen Makler Jardine Lloyd Thompson Group geschlossen. Ab 2008 wird das spanische Tochterunternehmen DKV Seguros die gesamte medizinische Versorgung der spanischen Region Denia übernehmen. Ende. Ziel sei zum Ende des Jahrzehnts mehr als eine Milliarde Euro an Beiträgen im Ausland einnehmen, teilte die Gesellschaft mit.

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