Institut kritisiert Rentenprognose

Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA), Köln, hat die Regierungsprognose zum Rentenanstieg als zu optimistisch kritisiert. Die Bundesregierung will ihren Bericht zur gesetzlichen Rentenversicherung heute Abend veröffentlichen. Dem DIA zufolge prognostiziert die Regierung darin einen Anstieg der Renten um 21 Prozent zwischen 2007 und 2020. Das entspricht einem jährlichen Wachstum um 1,4 Prozent. Der Prognose zufolge übersteigt der Beitragssatz gleichzeitig nicht die Schwelle von 20 Prozent der Bruttoeinkünfte.

?Möglich wird diese Prognose nur durch äußerst optimistische Annahmen der Regierung zur Lohn- und Beschäftigungsentwicklung?, so das DIA, das von der Deutschen Bank finanziert wird. Den Annahmen zufolge würden insgesamt 800.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze entstehen. Das DIA rechnet jedoch damit, dass die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter, das dem DIA zufolge mit 60 Jahren endet, zwischen 2010 und 2020 um zwei Millionen schrumpfen wird.

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