LV-Zweitmarkt als Rettungsanker

Laut Auskunft des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Berlin, ist die Zahl der neu abgeschlossenen Lebensversicherungsverträge in 2005 gegenüber dem Vorjahr um rund 39 Prozent zurückgegangen.
Gleichzeitig geht die Branche von einer Stornoquote auf Vorjahresniveau von rund fünf Prozent aus. So müssten zirka 12,5 Milliarden Euro für Storni ausbezahlt werden.

Abhilfe könnte hier der boomende Lebensversicherungs-Zweitmarkt schaffen. Bei den Assekuranzen gehen die Experten davon aus, dass im Jahr 2006 mit einem Ankaufvolumen von rund einer Milliarde zu rechnen sei.
Der Vorteil für die Versicherer: Nach dem Ankauf führen die Fonds die Policen regelmäßig bis zur Fälligkeit fort, um die Schlussgewinnanteile zu realisieren. Die Stornierung und die mit ihr verbundenen Kosten unterbleiben.

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