16. April 2007, 00:00
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DBV-Winterthur: Geschäftszahlen noch ohne Axa

Die DBV-Winterthur-Versicherungsgruppe, Wiesbaden, hat ihre Beitragseinnahmen in 2006 um 5,2 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro gesteigert. Damit erhöhte sich der Konzern-Jahresüberschuss nach Steuern um 61 Prozent auf rund 222 Millionen Euro. Das operative Ergebnis beträgt 109,7 Millionen Euro (2005: 87,9 Millionen Euro). Das Unternehmen teilte mit, dass insbesondere einmalige Sondereffekte zur Erhöhung des Konzernüberschusses zu diesem Ergebnis beigetragen haben. Dies seien vor allem steuerliche Sondereffekte, die das Ergebnis insgesamt um über 60 Millionen Euro erhöht haben.

Die Beiträge in der Lebensversicherung stiegen insgesamt um 9,6 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Damit bleibt dieser Bereich mit einem Anteil von 54,9 Prozent an den Einnahmen größter Umsatzträger der Gesellschaft.

Zweitstärkste Sparte im Konzern ist die Krankenversicherung mit einem Anteil von 26,8 Prozent an den Konzernbeiträgen. Dort stieg das Volumen um 5,1 Prozent auf 1.034,5 Millionen Euro. Vor allem der Absatz von Krankenzusatz- und Pflege-geldtarifen habe zu dieser Entwicklung beigetragen.

Einen Rückgang verbuchten die Wiesbadener dagegen in der Schadenversicherung, wo sich die gebuchten Bruttobeiträge im Berichtszeitraum um 6,1 Prozent auf 705,3 Millionen Euro verminderten.

Wegen der guten Entwicklung des Jahresüberschusses der DBV-Winterthur Holding AG planen Vorstand und Aufsichtsrat eine Erhöhung der Dividende in Höhe von einem Euro pro Aktie (2005: 0,60 Euro).

Im kommenden Jahr soll die DBV-Winterthur-Versicherungs-gruppe in den Axa-Konzern integriert werden. Vor diesem Hintergrund sollen bis Ende 2009 rund 1.500 Stellen, davon etwa 500 bis 750 Stellen in Wiesbaden, gestrichen werden. In 2006 waren im Jahresdurchschnitt 4.619 Mitarbeiter bei der DBV-Winterthur beschäftigt.

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