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31. Juli 2007, 00:00
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Deutsche kehren Immobilie den Rücken

Die staatlich geförderte Rente hat der Immobilie den Rang abgelaufen ? zumindest wenn es darum geht, welche Formen der langfristigen Altersvorsorge sich nach Meinung der Bundesbürger durchsetzen werden.
Dies ist das Ergebnis des aktuellen Vorsorge-Barometers des britischen Lebensversicherers Clerical Medical, mit Sitz in Luxemburg. Die repräsentative Umfrage wurde im Juni dieses Jahres von der GfK Marktforschung unter 991 Deutschen durchgeführt. Danach sind 47 Prozent der Befragten überzeugt, dass die betriebliche und staatlich geförderte Vorsorge als Ruhestandssicherung Zukunft haben wird. Dies sind 17 Prozentpunkte mehr als bei der letzten Umfrage im Dezember 2006. Das bislang bei jedem Barometer erstplatzierte Eigenheim belegt mit 30 Prozent (minus vier Prozentpunkte)nur noch Rang Zwei. Auf dem dritten Platz finden sich mit 17 Prozent und leichten Verlusten von einem Prozentpunkt weiterhin Sparbuch und festverzinsliche Anlagen.

Die Zustimmung zu fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen wächst mit 14 Prozent (plus zwei Prozentpunkte) zum zweiten Mal in Folge. Auch Investitionen in Aktien, Aktienfonds oder Zertifikate legen um einen Prozentpunkt mit 12 Prozent leicht zu. Dagegen stagnieren Kapitallebensversicherungen (15 Prozent) und vermietete Immobilien (16 Prozent).

Clerical Medical-Pressesprecher Michael Hanitz gegenüber cash-online: “Spannend ist, ob sich der Trend erhärtet und staatlich geförderte private Altersvorsorge weiter an Bedeutung gewinnt.”

Als Grund dafür, dass diese von den Deutschen zunehmend akzeptiert wird, nennt Clerical Medical beispielsweise den erfolgtreichen Vertrieb von Riesterpolicen und die damit verbundene Aufmerksamkeit bei den Verbrauchern für diese Form der Alterssicherung.

Dass die selbstgenutzte Immobilie erstmals von Platz Eins gedrängt wurde, könnte nach Einschätzung von Hanitz an der Erkenntnis vieler Bundesbürger liegen, dass ein Eigenheim oft nicht als alleinige Altersvorsorge reicht.

In den vergangenen beiden Jahren wurden die Bundesbürger vier Mal in Folge zum Thema Formen der langfristigen Altersvorsorge von Clerical Medical befragt. (aks)

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