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7. November 2007, 00:00
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Immer mehr Makler nutzen neue Medien

Die Mehrheit der Finanz- und Versicherungsmakler in Deutschland nutzt regelmäßig neue Medien, um sich über aktuelle Trends und Produkte der Branche auf dem Laufenden zu halten.
Besonders beliebt sind die Email-Newsletter unabhängiger Informationsanbieter und der Versicherer. Dies zeigt das dritte “Makler-Absatzbarometer” des Kölner Marktforschungs- und Beratungsinstituts psychonomics AG zum Schwerpunktthema “Neue Medien”.

Aber auch andere internetbasierte Medien wie branchenspezifische Online-Portale, Homepages der Produktgeber oder Online-Magazine bzw. Online-Zeitschriften stehen bei vielen Maklern als Informationsquelle hoch im Kurs. Neue auf dem interaktiven Web 2.0 basierende Medienformate wie Blogs, Pod-Casts oder elektronische Nachrichten (RSS-Feeds) werden – oft noch aus Unkenntnis – erst selten als regelmäßiges Informationsmedium genutzt. Allerdings nehmen diese Medien bereits wichtigen Einfluss auf deren Empfehlungsverhalten: Jeder vierte Nutzer (24 Prozent) aus größeren Maklerbüros ab 12 Beschäftigten gibt an, auf der Basis solcher Informationsangebote bereits bestimmte Versicherer empfohlen zu haben (Durchschnitt: 17 Prozent). Darüber hinaus hält die deutliche Mehrheit der Makler internetbasierte Radio- oder Fernsehbeiträge (beispielsweise Online-Videos, Pod-Casts.) ohne feste Sendezeiten für brancheninterne Informations- und Schulungszwecke für nützlich.

Grund für die zunehmende Online-Medien-Affinität ist der wachsende Druck auf die Makler, sich regelmäßig auf den aktuellsten Informationsstand zu bringen. Denn auch die Kunden schlafen nicht: 93 Prozent der Makler berichten davon, dass zumindest einige mit internetbasierten Informationen zu bestimmten Versicherungs- oder Finanzprodukten in die Beratung kommen; für fast jeden fünften Makler gilt dies sogar für mindestens die Hälfte seiner Klienten. Die Kunden erwarten zu ihren eigenen Vor-Recherchen in der Regel eine Experteneinschätzung oder nutzen die Informationen aus dem Internet als Vergleichsmaßstab für die Angebote der Makler. Mehr als jeder fünfte Maklerkunde hat aufgrund seiner eigenen Recherchen zudem bereits Vorentscheidungen getroffen, von denen er nicht mehr einfach abzubringen ist.

“Aufgrund des großen Informationsangebots und der zunehmenden Markttransparenz im Internet kommen viele Kunden heute deutlich informierter und anspruchsvoller in die Beratung als früher”, kommentiert Gunther Ellers, Studienleiter der psychonomics AG die Ergebnisse. Erwartet werde eine Beratung auf Augenhöhe, die den Kunden an seinem individuellen Informationsstand abholt. (aks)

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