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31. Mai 2007, 00:00
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Kredite schuld an Kündigung von Lebensversicherungen

Jede zweite Lebensversicherung in Deutschland wird noch vor ihrem regulären Vertragsende gekündigt oder verkauft. Das Abbezahlen von Schulden und Krediten ist für jeden vierten hierzulande (25 Prozent) der Grund für die vorzeitige Beendigung. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Allensbacher Instituts für Demoskopie unter 1.150 Deutschen im Alter von 25 bis 64 Jahren im Auftrag des Policenkäufers cash.life AG, Pullach.

Als zweithäufigstes Motiv (16 Prozent) gaben die Befragten an, sich mit dem Geld einen privaten Wunsch erfüllen zu wollen. An dritter Stelle rangieren als Begründung auf eine neue private Situation zu reagieren sowie die Absicht, das Geld besser anzulehnen. Elf Prozent nutzen die Erlöse, um Wohneigentum zu erwerben.

Im vergangenen Jahr räumten noch 36 Prozent ein, sie würden die Versicherungssumme zum Tilgen von Schulden und Krediten verwenden und lediglich jeder Zehnte investierte in materielle Güter.

cash.life-Vorstandschef Dr. Stefan Kleine-Depenbrock erklärt sich die Verschiebung der Motive damit, dass in Deutschland aufgrund der Wirtschaftskonjunktur eine positivere Grundstimmung herrsche. Dies habe den Effekt, dass mehr konsumiert würde und weniger an die Absicherung im Ruhestand gedacht werde. ?Jeder Verbraucher sollte sich sehr genau überlegen, ob er seine private Altersvorsorge in Zeiten sinkender staatlicher Renten für privaten Konsum auflöst?, so Kleine-Depenbrock gegenüber cash-online.

cash.life hat im vergangenen Jahr Lebensversicherungen im Wert von 636 Millionen Euro erworben und ist nach eigenen Angaben Branchenführer im Zweitmarkt für Versicherungen.

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