Anzeige
16. Februar 2007, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Kyrill” kostet zwei Milliarden Euro

Der Sturm ?Kyrill? hat in Deutschland einen versicherten Schaden in Höhe von rund zwei Milliarden Euro verursacht, insgesamt wurden rund 1,9 Millionen Schäden gemeldet. Das teilte Edmund Schwake, Vorsitzender des Hauptausschusses Schaden- und Unfallversicherung im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin mit. ?Damit muss die erste Schadenschätzung von rund eine Milliarde Euro, die auf einem Vergleich mit ähnlichen Sturmereignissen beruhte, deutlich nach oben korrigiert werden?, sagte Schwake.

Angesichts der immer konkreter werdenden Prognosen über den sich abzeichnenden Klimawandel wollte Schwake nicht ausschließen, dass der Versicherungsschutz gegen Naturgefahren teurer werden kann und vermehrt auf Tarife mit Selbstbeteiligungen umgestellt wird. ?Ob es dazu kommt, liegt allerdings in der unternehmerischen Entscheidung jedes einzelnen Versicherers?, sagte Schwake. Er wies darauf hin, dass man künftig häufiger mit großen Sturmereignissen rechnen muss. Insbesondere besteht die Gefahr, dass durch eine Zunahme der Sturmintensitäten nicht nur die Anzahl der Schäden, sondern auch die Höhe der Schäden dramatisch steigen werden.

Anzeige
Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Hannover Rück erwartet 2018 größeren Ergebnissprung

Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück will nach einer absehbaren Gewinndelle 2017 im kommenden Jahr wieder höher hinaus. “Es ist unwahrscheinlich, dass wir 2017 den Gewinn je Aktie steigern”, sagte Vorstandschef Ulrich Wallin am Donnerstag und verwies auf die absehbar hohen Schäden durch Wirbelstürme und Erdbeben.

mehr ...

Immobilien

Anstieg der Immobilienpreise im Norden und Osten verlangsamt

Die Wohnimmobilienpreise steigen weiter. In einigen Märkten zeichnet sich aber bereits ab, dass die Geschwindigkeit, mit der die Preise wachsen, abnimmt. Der Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise Region Nord/Ost hat die Wohnimmobilienmärkte in Dresden, Hamburg, Hannover und Berlin untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

LSE-Chef Xavier Rolet verlässt Londoner Börse

Die London Stock Exchange (LSE) verliert Ende 2018 ihren Vorstandsvorsitzenden Xavier Rolet. Der Franzose wollte das Unternehmen bereits nach der gescheiterten Fusion mit der Deutschen Börse verlassen. Rolet schaffte es, den Wert der LSE während seiner Amtszeit zu vervielfachen.

mehr ...

Berater

Company Builder “Finconomy” startet in München

Finconomy ist ein Company Builder für Fin- und Insurtechs, der sich auf B2B-Geschäftsmodelle konzentriert. Das neue Unternehmen hat bereits drei Fintechs gegründet, die sich am Markt etablieren konnten. Bereits Anfang 2018 soll eine weitere Neugründung erfolgen.

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI schließt Fonds 10 und bringt Nachfolger

Die ZBI Fondsmanagement AG aus Erlangen hat den im vergangenen Jahr aufgelegten ZBI Professional 10 nach Ablauf der Zeichnungsfrist Ende September mit einem beachtlichen Volumen geschlossen und nahtlos den Nachfolger in die Platzierung geschickt.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...