„Kyrill“ kostet zwei Milliarden Euro

Der Sturm ?Kyrill? hat in Deutschland einen versicherten Schaden in Höhe von rund zwei Milliarden Euro verursacht, insgesamt wurden rund 1,9 Millionen Schäden gemeldet. Das teilte Edmund Schwake, Vorsitzender des Hauptausschusses Schaden- und Unfallversicherung im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin mit. ?Damit muss die erste Schadenschätzung von rund eine Milliarde Euro, die auf einem Vergleich mit ähnlichen Sturmereignissen beruhte, deutlich nach oben korrigiert werden?, sagte Schwake.

Angesichts der immer konkreter werdenden Prognosen über den sich abzeichnenden Klimawandel wollte Schwake nicht ausschließen, dass der Versicherungsschutz gegen Naturgefahren teurer werden kann und vermehrt auf Tarife mit Selbstbeteiligungen umgestellt wird. ?Ob es dazu kommt, liegt allerdings in der unternehmerischen Entscheidung jedes einzelnen Versicherers?, sagte Schwake. Er wies darauf hin, dass man künftig häufiger mit großen Sturmereignissen rechnen muss. Insbesondere besteht die Gefahr, dass durch eine Zunahme der Sturmintensitäten nicht nur die Anzahl der Schäden, sondern auch die Höhe der Schäden dramatisch steigen werden.

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