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1. Februar 2007, 00:00
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?Kyrill? wirbelt in Kassen der Asseku-ranzen

Mit 350 Millionen Euro Nettoschadenbelastung kommt der Wintersturm ?Kyrill? die Allianz Versicherungs AG, München, teuer zu stehen. Allein in Deutschland wurden 230.000 Schäden gemeldet, was einer Nettoschadensumme in Höhe von 180 Millionen Euro entspricht.

Besonders betroffen sei die Gebäudeversicherung gefolgt von Kraftfahrzeugen, die von umgestürzten Bäumen und herab fallenden Ästen in Mitleidenschaft gezogen wurden, teilte die Gesellschaft mit.

In der Industrieversicherung betrage die Nettoschaden-belastung voraussichtlich 35 bis 50 Millionen Euro, berichtet Andreas Shell, Großereignis-Koordinator für die Allianz-Gruppe.Der weltgrößte Rückversicherer Swiss Re, Unterföhring bei München, schätzt, dass sich der vom Sturm verursachte gesamte Schaden europaweit auf 3,5 Milliarden Euro beläuft. Das Unternehmen selbst verbucht 140 Millionen Verlust vor Steuern. Deutlich höher setzt die Münchener Rück den Gesamtschaden an. Sie kalkuliert mit fünf bis sieben Milliarden Euro in Europa und vermeldet für sich eine Belastung in Höhe von 600 Millionen Euro.

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