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6. Februar 2007, 00:00
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R+V-Versicherer erobert Marktanteile

Die R+V-Versicherung, Wiesbaden, meldet für 2006 im Lebens- und Pensionsversicherungsgeschäft eine Steigerung von 56 Prozent. Die Unternehmensführung gibt sich euphorisch und spricht vom größten Wachstum in der Unternehmensgeschichte. Der Marktanteil im Bereich Leben stieg von 7,3 auf neun Prozent. Der größte Anteil des Neugeschäfts entfiel auf Einmalbeiträge in einer Gesamthöhe von rund einer Milliarde Euro. Zurückzuführen sind die Einmalbeiträge auf 1.600 Anträge auf Wiederanlage ausgelaufener Lebensversicherungen. Insgesamt verbuchte die Gesellschaft Bei-träge in Höhe von 4,7 Milliarden Euro, was einem Plus von 13,5 Prozent entspricht. Friedrich Caspers , neuer Vorstandsvorsitzender der Gruppe, begründet den Erfolg mit der Vertriebsstrategie: Neun von zehn Versicherungen würden bei der R+V über den Bankschalter verkauft werden.

Trotz anstehender Gesundheitsreform gestaltete sich der Bereich Krankenversicherung mit erhöhten Einnahmen um 17,2 Prozent auf 170 Millionen Euro umsatzstark. Die Zahl der Vollversicherten bei der Assekuranz stieg um 5,5 Prozent auf 32.000 Mitglieder.

Entgegen dem aktuellen Markttrend verbuchten die Wiesbadener in der Schaden- und Unfallversicherung Mehreinnahmen um 2,7 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Lediglich die Sparte der Autoversicherung konnte ihr Beitragsniveau angesichts des Wettbewerbdrucks mit einem Minus von 0,4 Prozent nur knapp halten.Informationen zur Unternehmensbilanz gibt es auf der R+V-Pressekonferenz am 17. April.

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