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21. August 2007, 00:00
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Uneinigkeit bei Wachstumspotenzialen

Geht es um den in diesem Jahr zu erwartenden Absatz von Vorsorgelösungen, ist der Vertrieb wesentlich pessimistischer als die Produktgeber.
Rund 47 Prozent der Vermittler sehen im Geschäft mit Riesterverträgen den größten Zuwachs im Vorsorgebereich. Bei den Fach- und Führungskräften der Assekuranz glauben dagegen mehr als 67 Prozent daran, dass mit Riesterprodukten am meisten Erlöse erwirtschaftet werden.

Dies ergab eine Online-Befragung im Auftrag der Hamburger Unternehmensberatung Steria Mummert Consulting. Durchgeführt wurde sie vom IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung, Hamburg, das 146 Experten in allen relevanten Versicherungsgesellschaften befragte.

Auch die Produkte der betrieblichen Altersvorsorge werden das Neugeschäft nach Ansicht des Vertriebs nicht so stark beleben, wie vom Management erwartet. Dort liegt die Prognose um 13 Prozentpunkte niedriger als nach Einschätzung der Entscheider in den Versicherungsgesellschaften. Diese sehen laut Steria Mummert in den privaten Rentenprodukten vor allem Ersatz für ausbleibende und ablaufende Kapitallebensversicherungen. Der Vertrieb konzentriere sich dagegen auf Absatzchancen und Vergütungsregeln. Vermittler würden daher das Wachstumspotenzial der Vorsorgelösungen eher bei den fondsgebundenen Versicherungen sehen. 55,9 Prozent erwarten von solchen Angeboten die stärksten Impulse für das Neugeschäft. Dies sind sechs Prozent mehr als bei den Managern der Assekuranz. (aks)

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