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4. Mai 2007, 00:00
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Victoria: Mehr Gewinn trotz sinkender Beitragseinnahmen

Die zur Ergo Versicherungsgruppe gehörenden Victoria Versicherungsgesellschaften, Düsseldorf, haben das Geschäftsjahr 2006 mit einem Gewinn nach Steuern in Höhe von 366 Millionen (2005: 218 Millionen Euro) abgeschlossen. Starke Wachstumsimpulse blieben jedoch für den gesamten Kompositmarkt aus. Dem Markttrend folgend verzeichnete auch die Victoria Versicherung leicht rückläufige Beitragseinnahmen und erwirtschaftete 2006 ein Prämien-volumen von 1,46 Milliarden Euro (2005: 1,49 Milliarden Euro). Von dieser Entwicklung war das Privatkundengeschäft besonders betroffen. Es ging von 897 Millionen Euro im Vorjahr auf 871 Millionen Euro zurück. Dagegen konnte sich das gewerbliche und industrielle Geschäft um vier Millionen Euro auf 593 Millionen Euro leicht steigern.

Die gebuchten Bruttobeiträge für Kraftfahrtversicherungen sanken deutlich von 436 Millionen Euro in 2005 auf 406 Millionen Euro. Allerdings entwickelten sich die Beiträge in der Sparte Unfall mit 215 Millionen Euro (2005: 211 Millionen Euro) und im Bereich Haftpflicht mit 347 Millionen Euro (2005: 338 Millionen Euro) positiv.

Die private Altersvorsorge wurde insbesondere durch fondsgebundene Produkte und die FörderRente, das Riester-Produkt der Victoria, geprägt. Ihr Bestand wuchs um 6,5 Prozent auf rund 280.000 Policen. Die Beitragseinnahmen im Krankenversicherungsgeschäft legten von 594 Millionen Euro um 7,2 Prozent auf 637 Millionen Euro zu. Dementsprechend stieg auch die Kundenzahl auf 97.770. Davon entfielen 96.057 Neukunden auf die Ergänzungsversicherung. Für Wachstum im Neugeschäft sorgte die betriebliche Altersvorsorge (bAV). Mit rund 57 Prozent (2005: 56 Prozent) stellte sie den größten Anteil der Neuzugänge.

Die Vertriebe der Victoria sollen in diesem Jahr mit neuen Produkten zur Auslagerung von Versorgungsverbindlichkeiten bei Unternehmen und der flexiblen Verwaltung von Lebensarbeitszeitkonten den bAV-Markt weiter erschließen.

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