16. Juli 2008, 00:00
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Altersvorsorger wollen auch Rendite

Um die eigene Rentenlücke zu schließen, setzen zwei Drittel der Deutschen auf Versicherungen, die in Aktien investieren. Mehr als die Hälfte besteht allerdings auf eine Sicherheitsoption, zeigt eine repräsentative TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag von Canada Life, Köln.

Besonders die formal höher Gebildeten und die unter 30 Jährigen bevorzugen diese Anlagestrategie im Gegensatz zu Kapitallebensversicherungen. Bei rund 27 Prozent der Befragten steht allerdings die Sicherheit klar im Vordergrund, dafür würden sie auch eine geringere Rendite in Kauf nehmen. Die Mehrheit (76 Prozent) wünscht sich zudem, dass sie Konditionen und Anlagesummen bei Bedarf ändern können.

Aber auch die Kosten einer Police spielen für die Kunden eine Rolle: 60 Prozent der Bundesbürger beziehen sie in eine Entscheidung für oder gegen ein Produkt ein. Jedoch sind fast drei Viertel (72 Prozent) bereit, zugunsten einer überdurchschnittlich hohen Rendite vergleichsweise höhere Kosten am Anfang des Vertrags in Kauf zu nehmen. Ein Viertel würde für anfänglich niedrigere Kosten auf Rendite verzichten.

Für die Studie befragte TNS-Emnid im Juni 1.054 Personen zwischen 18 und 50 Jahren. (hi)

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