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6. Juni 2008, 00:00
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Liberty drängt auf den deutschen Markt

Der US-Versicherer Liberty Mutual will sein Lebensversicherungsgeschäft in Deutschland ausbauen und langfristig auch in den Markt für Schaden- und Unfallversicherung einsteigen. Seit 2002 bietet die Gesellschaft in Deutschland über ihre irische Niederlassung Liberty Europe mit Sitz in Dublin, einer Gründung der spanischen Tochter Liberty Seguros, fondsgebundene Rentenversicherungen an.

Das Europa-Geschäft des Versicherers gewinne an Bedeutung, mittlerweile werde rund ein Viertel des auf 26 Milliarden US-Dollar bezifferten Gesamtbeitragsvolumens außerhalb der USA erzielt, teilt der Versicherer mit. Dieses Geschäft solle nun weiter forciert werden.

Durch die aktuellen rechtlichen Veränderungen, denen die deutschen Vermittler ausgesetzt sind, sieht José Maria Dot, Vorstand von Liberty Seguros und Liberty Europe, einen Wettbewerbsvorteil für seine Gesellschaften: ?Die Erfahrungen im spanischen Markt sind für das Deutschlandgeschäft angesichts von EU-Vermittlerrichtlinie und neuem Versicherungsvertragsgesetz besonders nützlich.? In Spanien seien Produktanbieter von jeher mit hohen Anforderungen in puncto Transparenz und Effizienz konfrontiert. Im Fondspolicen-Bereich seien es vor allem die spezialisierten Anbieter mit Erfahrungen in ausländischen Märkten, die für Innovationen sorgen könnten, so Dot.

Deshalb rechnet sich Liberty im deutschen Markt gute Chancen aus, auch über das Lebensversicherungsgeschäft hinaus: ?Deutschland spielt im Rahmen unserer internationalen Expansion eine bedeutende Rolle, zunächst bei der privaten Altersvorsorge, langfristig auch im Schaden- und Unfallgeschäft?, so der Liberty-Chef. Bislang erzielt Liberty hierzulande eigenen Angaben zufolge mit 200 Maklern ein Geschäftsvolumen von 50.000 Verträgen und einer Beitragssumme in Höhe von 1,8 Milliarden Euro. (hb)

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