RBS und Ergo arbeiten bei bAV zusammen

Die Royal Bank of Scotland (RBS) bietet Firmenkunden in der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) künftig gemeinsam mit der Düsseldorfer Ergo-Versicherungsgruppe ein Servicepaket rund um das Management von Pensionsverpflichtungen. Das teilen die schottische Großbank und der zur Münchener Rück gehörende Versicherer heute mit.

Ziel der Kooperation sei es, Unternehmen eine umfassende strategische Beratung für die Wahl geeigneter Vorsogeeinrichtungen wie CTAs (Contactual Trust Arrangements) oder Pensionsfonds zu bieten, diese zu installieren und zu verwalten. Als Zielgruppe nehmen die Partner vor allem Gesellschaften mit Pensionsverpflichtungen ab etwa 500 Millionen Euro ins Visier.

Vor dem Hintergrund der derzeitigen Unsicherheiten auf den internationalen Finanzmärkten, stelle es Unternehmen vor eine schwierige Aufgabe, nachhaltige Lösungen für die Finanzierung ihrer Versorgungszusagen zu finden. ?Unsere Dienstleistung verstehen wir daher als wichtigen Beitrag für die Zukunftssicherung und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen?, so Bart Kuijpers, stellvertretender Leiter des europäischen Bereichs Pensionslösungen der RBS.

In der Auslagerung bestehender Versorgungsverpflichtungen auf einen externen Träger sehen RBS und Ergo im deutschen Markt eine bislang wenig besetzte Nische. Das Verbindlichkeitspotenzial deutscher Unternehmen gegenüber ihren Mitarbeitern beziffern die beiden Anbieter auf über 400 Milliarden Euro. Bei mangelnder frühzeitiger Gegenfinanzierung, könnten sich ?Zeitbomben? in den Bilanzen entwickeln.

Praktisch wird die RBS künftig in Fragen des Risikomanagements beraten und Kapitalanlagestrategien entwickeln, die unter anderem von der Meag, dem Vermögensverwalter der Münchener Rück und der Ergo-Gruppe, umgesetzt werden sollen. Das Management der Pensionsfonds beziehungsweise der CTAs obliegt dann der Ergo, die diese Komplettlösung ebenfalls ihren Firmenkunden anbietet. (hb)

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