Anzeige
Anzeige
11. November 2008, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Victoria steigt bei Minijobrente ein

Mit der Düsseldorfer Victoria Versicherung hat der Verein Minijobrente e.V. den vierten Anbieter für sein Projekt an Bord geholt.

Die Kooperationspartner wollen mit der Minijobrente den rund sieben Millionen geringfügig Beschäftigten in Deutschland, die über ein Monatseinkommen von maximal 400 Euro verfügen, den Zugang zu einer staatlich geförderten betrieblichen Altersversorgung oder zu einer zulagengeförderten privaten Altersvorsorge ermöglichen. Aber auch Arbeitnehmer mit einem Monatsverdienst zwischen 400 und 800 Euro können das Produkt nutzen, so die Victoria.

Statt Geld bringen Angestellte für die Minijobrente Arbeitszeit auf, in der Regel zwei oder drei Extra-Stunden pro Woche. Der Arbeitgeber vergütet die Mehrarbeit, indem er Beiträge ? im Regelfall zwischen 80 und 120 Euro pro Monat ? zahlt. Der Beitrag fließt in eine Pensions- oder Unterstützungskasse.

?Sowohl der Beschäftigte als auch sein Arbeitgeber haben dadurch Vorteile?, erläutert Frank Neuroth, Vorstandsmitglied der Victoria Lebensversicherung AG. Der Arbeitnehmer baut sich eine eigene Altersversorgung auf, und das nur durch die Investition von Arbeitszeit. Sein Monatslohn verringert sich dadurch nicht, und der Status des geringfügig Beschäftigen bleibt erhalten. Zum anderen ergibt sich für den Minijobber ein unmittelbarer Anspruch auf die staatliche Zulagenförderung, wenn er einen geringen Betrag pro Monat zusätzlich in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt. Somit steht ihm die Möglichkeit der Riester-Rente offen.

Der Arbeitgeber profitiert, weil die Beiträge steuer- und sozialabgabenfrei sind und der Mitarbeiter die Mehrstunden für die Kapazitätsplanung zur Verfügung stellt. Dadurch sinken die Kosten je Arbeitsstunde, und trotzdem steigt die Produktivität. Zudem stärkt der Arbeitgeber sein soziales Profil, so Neuroth. Neben der Victoria bieten auch die Volksfürsorge, die R+V und die Gothaer Minijobrenten an (cash-online berichtete hier). (hi)

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Thomas Bischof neu im Vorstand der Württembergischen

Thomas Bischof, derzeit Leiter Konzernentwicklung bei Munich Re, übernimmt mit Wirkung zum 1. Juli die Verantwortung bei den Versicherungstochtergesellschaften der Wüstenrot & Württembergischen. Zudem ist nach Angaben des Unternehmens beabsichtigt, dass er im Laufe des Jahres 2018 zu deren Vorstandschef berufen und als Geschäftsfeldleiter Versicherungen ins Management Board der W&W-Gruppe einziehen wird.

mehr ...

Immobilien

Offener Immobilienfonds Hausinvest erwirbt Seattle-Zentrale von Facebook

Die Commerz Real hat den Büroneubau Dexter Station in Seattle im US-Bundesstaat Washington für ihren offenen Immobilienfonds Hausinvest erworben. Das Objekt ist mit einem Vertrag über zehn Jahre an Facebook vermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Neuer Head of Global Sales bei Schroders

Schroders ernennt Daniel Imhof zum neuen Head of Global Sales. Mit der neu geschaffenen Position will das Haus auf die immer komplexer werdenden Kundenbedürfnisse sowie auf die steigende Nachfrage nach Fachkenntnissen eingehen.

mehr ...

Berater

Emerging Markets: Der Staub legt sich

Die Aktienmärkte der Schwellenländer haben schwierige Zeiten hinter sich. Einst gefeiert, dann geschmäht – so lassen sich die letzten zehn Jahre zusammenfassen. Nach und nach werden die guten Perspektiven aber wieder klarer. Gastkommentar von Marc Hellingrath, Union Investment

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Nachteile durch komplizierte Bauverträge

Richtet sich ein Bauvertrag nicht allein nach dem BGB sondern enthält zusätzlich Klauseln des VOB/B, wird er für Laien schnell unverständlich. Das Baufinanzierungsportal Baufi24 rät Bauherren zur Vorsicht.

mehr ...