Anzeige
2. Oktober 2008, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

WIP: GKV-Beitrag bei 25 Prozent in 2050

Eine Studie des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP) ist zu dem Ergebnis gekommen, dass der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in den kommenden Jahren stark anziehen wird.

Die Wissenschaftler des Instituts, das zum Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV), Berlin, gehört, prognostizieren für das Jahr 2050 einen Beitragssatz von rund 25 Prozent. Aktuell liegt dieser Wert bei durchschnittlich 14,9 Prozent.

Noch am heutigen Tag will der Schätzerkreis des Bundesversicherungsamts (BVA) eine Empfehlung darüber abgeben, wie viel Beitragseinnahmen die Kassen mit der Einführung des Gesundheitsfonds ab 2009 benötigen. Experten rechnen mit mindestens 15,5 Prozent, die Kassen selbst wollen 15,8 Prozent.

Spätestens Mitte des kommenden Jahrzehnts kann der GKV-Beitragssatz, so die Prognose der PKV-Lobby, auch mit den jetzt vorgesehenen Steuerzuschüssen nicht mehr gezügelt werden. Etwa die Hälfte des errechneten Anstiegs gehe allein auf die Alterung der Bevölkerung zurück. Der Rest sei der allgemeinen Preissteigerung sowie dem medizinisch-technischen Fortschritts zuzuschreiben, von dem wiederum ältere Menschen besonders profitieren.

Neben den GKV-Beiträgen wird die demografische Entwicklung auch die Renten- und Pflegeversicherungsbeiträge sowie die Steuerbelastung ansteigen lassen, heißt es in der Mitteilung des PKV-Verbands.

Das WIP will die Berechnung künftig jährlich aktualisieren und damit ?einen Gradmesser für den Erfolg oder Misserfolg der Gesundheitspolitik? etablieren. (hi)

Anzeige
Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

xbAV Beratungssoftware mit neuem Geschäftsführer

Boris Haggenmüller verantwortet als Geschäftsführer seit September 2017 das operative Geschäft der xbAV Beratungssoftware GmbH. Zuvor war er der verantwortliche Prokurist des Tochterunternehmens der xbAV AG.

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Die Service-Champions

Welche Banken bieten deutschen Kunden den besten Kundenservice bei der Baufinanzierung? Die Kölner Beratungsgesellschaft Servicevalue hat Kunden der Banken hierzu befragt. Eine Bank konnte besonders überzeugen und sicherte sich einen “Gold-Rang”.

mehr ...

Investmentfonds

Finanzbranche befürchtet Blasenbildung an Märkten

Die Politik der Europäischen Zentralbank hat bereits zur Blasenbildung an den Finanzmärkten geführt, oder wird dies noch tun. Dessen ist sich die Finanzbranche sicher. Die Mehrheit wünscht sich den Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik, hält dies jedoch gleichzeitig für unwahrscheinlich.

mehr ...

Berater

Insurtechs: Die fairsten digitalen Versicherungsmakler aus Kundensicht

Welche digitalen Versicherungsmakler werden von ihren Kunden als besonders fair wahrgenommen? Das Kölner Analysehaus Servicevalue hat gemeinsam mit Focus-Money die Kunden von 24 Anbietern befragt. Neun von ihnen erhielten die Note “sehr gut”.

mehr ...

Sachwertanlagen

IPP-Fonds der Deutschen Finance schütten aus

Der Asset Manager Deutsche Finance aus München kündigt für seine beiden Fonds IPP Institutional Property Partners Fund I und Fund II Auszahlungen für das Geschäftsjahr 2016 an die Privatanleger an.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...