Axa erzielt 84 Prozent weniger Gewinn

Beim zweitgrößten Versicherungskonzern Europas, der französischen Axa SA, ist der Nettogewinn im vergangenen Jahr um 83 Prozent auf 923 Millionen Euro eingebrochen – Analysten hatten jedoch noch Schlimmeres erwartet.

Im ersten Halbjahr hatte die Gruppe noch einen Nettogewinn von 2,16 Milliarden Euro ausgewiesen, in der zweiten Jahreshälfte sei ein Verlust von rund 1,24 Milliarden Euro aufgelaufen, meldet die Nachrichtenagentur Reuters.

Analysten hätten sogar mit minus 1,85 Milliarden Euro für das zweite Halbjahr gerechnet. Grund für den Gewinnrückgang waren Wertberichtigungen auf das Portfolio mit forderungsbesicherten Wertpapieren (ABS), Aktien sowie Anleihen. Den Aktionären soll nun einen Dividende für 2008 von 40 Cent je Aktie gezahlt werden.

Der Konzern zeigte sich zuversichtlich, den anhaltenden Sturm der Finanzkrise zu meistern, auch wenn das laufende Jahr schwierig werden dürfte. „Angesichts des derzeitigen weltweiten wirtschaftlichen Umfelds wird 2009 ein weiteres herausforderndes Jahr“, sagte Vorstandschef Henri de Castries.

Der deutsche Axa Konzern wird seine Bilanz am 8. Mai vorlegen. (hi)

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