2. November 2009, 19:45
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

CM/Heidelberger Leben: Lloyds zentralisiert Deutschland-Geschäft in Heidelberg

Die britische Großbank Lloyds stellt ihre Töchter Clerical Medical (CM) und Heidelberger Lebensversicherung neu auf und eröffnet im Verlauf des ersten Quartals 2010 eine CM-Niederlassung in Deutschland. Die Verwaltung der beiden Unternehmen soll künftig zentral von Heidelberg aus erfolgen. Im Gegenzug reduziert der Konzern seine Präsenz in Maastricht und Luxemburg.
CM soll als Spezialanbieter britischer Policen mit Investment-Know-how für vermögende Kunden positioniert werden, die Heidelberger Leben als deutscher Versicherungsanbieter im Bereich fondsgebundener Produkte und flexibler Garantiefonds in allen steuerlich geförderten Schichten.

Die Heidelberger Leben und CM bilden mit der Vertriebsgesellschaft Heidelberger Leben – Clerical Medical Vertriebsmanagement den Unternehmensbereich International Financial Services (IFS), der für das internationale Lebens- und Rentenversicherungsgeschäft der Lloyds Banking Gruppe verantwortlich ist.

Durch die Umsetzung der neuen Strategie soll das Unternehmen in die Lage versetzt werden, seine Aktivitäten auf die drei Länder zu konzentrieren, in denen es derzeit tätig ist: Deutschland, Österreich und Italien. Heidelberg wird als Zentrale und Herzstück von IFS etabliert. Im Zuge dieser Änderungen sollen etwa 70 neue Stellen entstehen, die Mehrzahl in Heidelberg. Im Gegenzug fallen allerdings vermutlich 197 Jobs an anderen Orten weg.

Sein Büro in Maastricht, die bisherige Zentrale für die Aktivitäten in Kontinentaleuropa, wird das Unternehmen im Gegenzug schließen und die Anzahl der Beschäftigten in Luxemburg erheblich zu reduzieren. Damit sollen die Service- und unterstützenden Funktionen näher zu den Märkten und Kunden rücken. Mit der beabsichtigten Schließung des Standorts in Maastricht werden alle Customer Service-Aktivitäten für Deutschland, Österreich und Italien in die jeweiligen Märkte wechseln, teilt IFS mit. (hb)

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Rentner bekommen ab nächstem Monat mehr Geld

Die rund 21 Millionen Rentner in Deutschland bekommen ab Juli mehr Geld. Der Bundesrat hat am Freitag in Berlin der entsprechenden Verordnung der Bundesregierung zugestimmt. Demnach steigen im Zuge der jährlichen Rentenanpassung die Bezüge im Osten um 4,2 und im Westen um 3,45 Prozent. Die Ost-Renten nähern sich damit weiter den West-Bezügen an.

mehr ...

Immobilien

Marc Drießen wird Aufsichtsrat bei Corestate

Der Immobilien und Investment Manager Corestate Capital Holding S.A. hat auf seiner Online-Hauptversammlung wie angekündigt den Aufsichtsrat neu besetzt. Eines der neuen Mitglieder ist ein langjährig bekanntes Gesicht aus der Sachwertbranche. Außerdem: Die Dividende fällt aus.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Wirtschaft holt nach tiefer Rezession wieder auf

Nach der tiefen Rezession im zweiten Quartal dieses Jahres wird sich die deutsche Wirtschaft gemäß den aktuellen Bundesbank-Projektionen wieder erholen. Wie weit es runter geht und wann die Erholung in welchem Umfang wieder einsetzt.

mehr ...

Berater

Neues STO: Mit der Blockchain nach Mallorca

Die Palmtrip GmbH aus Rabenau (bei Gießen) hat die Billigung für eine tokenbasierte Schuldverschreibung von der Finanzaufsicht (BaFin) erhalten, also für ein digitales Wertpapier. Auch rechtlich betritt das Unternehmen mit den “Palm Token” Neuland – und hat dabei einen prominenten Berater.

mehr ...

Sachwertanlagen

Gezeitenkraft-Vermögensanlage von Reconcept platziert

Die als operative KG-Beteiligung konzipierte Vermögensanlage “RE13 Meeresenergie Bay of Fundy” der Reconcept aus Hamburg hat das angestrebte Platzierungsvolumen erreicht und wurde für weitere Investoren geschlossen. Das Geld fließt in schwimmende Gezeitenkraftwerke vor der Küste Kanadas.

mehr ...

Recht

Corona-Krise treibt Nachfrage nach telefonischer Rechtsberatung in die Höhe

Noch nie haben sich so viele Kunden innerhalb kürzester Zeit bei Rechtsfragen an ihren Rechtsschutzversicherer gewandt, wie in den Wochen der Corona-Krise. Im März und April konnte Versicherten in knapp 285.000 anwaltlichen Telefonberatungen geholfen werden. In normalen Monaten sind es etwa 115.000. Das zeigt eine Sonderauswertung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

mehr ...