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28. Mai 2009, 00:00
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Debeka spürt trotz solidem Wachstumskurs die Finanzkrise

Die Koblenzer Debeka hat im vergangenen Geschäftsjahr die Zehn-Milliarden-Euro-Marke bei den Beitragseinnahmen und Geldeingängen geknackt. Die Finanzkrise machte allerdings auch vor Deutschlands größtem Krankenversicherer nicht halt: Die Kapitalerträge sanken erstmals in diesem Jahrzehnt, und zwar um 15,5 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro.

Operativ wächst das Unternehmen allerdings auf breiter Front. So wurde der Kundenstamm 2008 um 160.000 auf 6,2 Millionen Personen ausgebaut. Im Kerngeschäft, der privaten Krankenversicherung (PKV), legte der Assekurant im letzten Jahr laut eigenen Angaben um 23 543 Kunden zu. Damit versichert er aktuell mehr als 2,07 Millionen Menschen in der hart umkämpften Sparte. Insgesamt hat die Debeka laut eigenen Angaben 13,7 Millionen Verträge im Bestand.

In der Lebensversicherung sind die Beitragseinnahmen in 2008 um 3,9 Prozent auf 2,93 Milliarden Euro gewachsen, wie der Konzern mitteilt. (hb)

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