Anzeige
Anzeige
25. März 2009, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche Bâloise-Töchter kommen glimpflich durchs Krisenjahr

Die deutschen Bâloise-Töchter Basler, Bad Homburg, sowie Deutscher Ring Lebens- und Deutscher Ring Sachversicherung, beide Hamburg, haben das Geschäftsjahr 2008 trotz Finanzkrise vergleichsweise wohlbehalten überstanden. Während die Basler Versicherungen ihre gebuchten Bruttobeiträge von 660 auf 665 Millionen Euro steigern konnten und auch die DR Sach um 0,8 Prozent auf 137,7 Millionen Euro zulegen konnte, verzeichnete die DR Leben einen Rückgang von 632,7 auf 619 Millionen Euro.

Entsprechend der Strategie der Schweizer Konzernmutter (cash-online berichtete hier) wollen die drei Gesellschaften ihre Geschäftaktivitäten künftig enger verzahnen. Die Auseindersetzungen um die zukünftige Struktur des Deutschen Rings sollen möglichst von der Vertriebsebene ferngehalten werden.

Basler mit “solidem Jahresüberschuss”

Die Basler Versicherungen verbuchten in 2008 einen von Vorstandschef Frank Grund als “solide” bezeichneten Jahresüberschuss von 18,4 Millionen Euro (Vorjahr: 34,9 Millionen Euro), der sich zu 15,4 Millionen Euro auf die Schaden- und Unfallsparte und zu drei Millionen Euro auf das Lebensversicherungsgeschäft verteilt. Abstriche machen musste der Assekuradeur auch beim Kapitalanlageergebnis, das mit 149,4 Millionen Euro um 23,8 Millionen Euro geringer als im Vorjahr ausfällt. Die Kosten-Schadenquote konnte dagegen um 4,3 Prozentpunkte auf 91,6 Prozent gesenkt werden, wie der Versicherer mitteilt.

Das Prämienvolumen in der Schaden- und Unfallversicherung stieg in 2008 um 7,2 Prozent auf 541,2 Millionen Euro. In der Leben-Sparte entwickelte sich das Neugeschäft positiv: Die Versicherungssumme der neu abgeschlossenen Verträge nahm von 175 auf 187,4 Millionen Euro zu, so die Mitteilung weiter.

DR Sach- und Leben punkten im Ausland

Die DR-Gesellschaften legten laut eigenen Angaben vor allem im Auslandsgeschäft zu: Die DR Leben führt als Erfolge ein Beitrags-Plus von 37 Prozent (auf 3,9 Millionen Euro) in der Slowakei und eine Verdopplung der verdienten Beiträge in Tschechien an. Im Produktbereich seien vor allem fondsgebundene Versicherungen gelaufen: Ihr Bestand erhöhte sich nach laufendem Beitrag um drei Prozent, ihr Anteil am eingelösten Neugeschäft nach laufenden Beiträgen auf 73,7 Prozent, so das Unternehmen. 59,1 Prozent des gesamten Neugeschäftsvolumen machten Fondspolicen mit Garantiesumme aus.

Auch die DR Sach profitierte vom Auslandsgeschäft, das in der Unfall-Sparte inzwischen rund fünf Prozent des gesamten Versicherungsbestand ausmacht. Die Kosten-Schadequote blieb mit 95 Prozent nahezu auf Vorjahresniveau (94,7 Prozent). Den Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung beziffert das Unternehmen auf 13,4 Millionen Euro (Vorjahr: 23 Millionen Euro). (hb)

Anzeige
Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Betriebliche Krankenversicherung - Mobile Asset Fonds - Immobilienpreise - Nachfolgeplanung

Ab dem 14. September im Handel.

 

Rendite+ 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Ferienimmobilien - Niedrigzinsen - Preisrallye Gewerbeimmobilien - Immobilienkredite

Versicherungen

Financial Advisors Awards 2017: And the winners are…

Das Hamburger Medienhaus Cash. hat am 22. September im festlichen Rahmen der Cash.Gala die Financial Advisors Awards 2017 in sieben Kategorien für gleichzeitig innovative, transparente, vermittlerorientierte und kundenfreundliche Produkte der Finanzdienstleistungsbranche vergeben.

mehr ...

Immobilien

Fast vier von zehn Haushalten stark durch Mieten belastet

Fast vier von zehn Mieter-Haushalten in Deutschland müssen mehr als 30 Prozent ihres Einkommens für die Miete ausgeben. Etwa jeder sechste Haushalt zahlt sogar mehr als 40 Prozent des Nettoeinkommens für die Bruttokaltmiete.

mehr ...

Investmentfonds

Das Risiko an den Märkten ist nicht größer geworden

Die Welt ist voller Unsicherheiten. Es ist jedoch kaum möglich, stichhaltige Argumente für die Auffassung zu finden, die Unsicherheit sei derzeit ungewöhnlich hoch. Hurrikane, geopolitische Konflikte, Unklarheit über den politischen Kurs und potenzielle Umwälzungen in der Wirtschaft hat es in praktisch jedem Jahrzehnt seit dem Zweiten Weltkrieg gegeben, sagt Valentijn van Nieuwenhuijzen von NN Investment Partners.

mehr ...

Berater

AfW: Ehemaliger Vorstand Carsten Brückner verstorben

Der langjährige Vorstand des Bundesverbands Finanzdienstleistung AfW Carsten Brückner ist plötzlich und unerwartet verstorben. Seine Vorstandstätigkeit musste er Anfang dieses Jahres aus gesundheitlichen Gründen aufgeben.

mehr ...

Sachwertanlagen

G.U.B. Analyse: „A“ für DFV Hotel Weinheim

Das Hamburger Analysehaus G.U.B. Analyse bewertet den Fonds „DFV Hotel Weinheim“ der HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG aus Hamburg mit insgesamt 81 Punkten. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „sehr gut“ (A).

mehr ...

Recht

Das können Vermieter von der Steuer absetzen

Wer eine Immobilie vermietet, erzielt nicht nur Mieteinnahmen, sondern muss auch eine Reihe von Kosten tragen. Cash. gibt einen Überblick über die wichtigsten Positionen, die von der Steuer abgesetzt werden können.

mehr ...