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5. August 2009, 00:00
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Ergo schreibt wieder schwarze Zahlen

Der Düsseldorfer Ergo-Konzern ist im zweiten Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt. Allerdings litten die Ergebnisse im ersten Halbjahr insgesamt unter den Folgen der Finanzkrise.

So meldet der Ergo-Mutterkonzern Münchener Rück ein operatives Ergebnis (Ebit) von 292 Millionen Euro in der Erstversicherung, nach 585 Millionen Euro im Vorjahr. Davon wurden 215 (Vorjahr: 271) Millionen Euro in der zweiten Berichtsperiode erwirtschaftet.

Trotz Trendwende Verlust im ersten Halbjahr

Nach Steuern und Zinsen schlug für den Erstversicherer Ergo in den ersten sechs Monaten dennoch ein Minus von neun Millionen Euro (Vorjahr: plus 330 Millionen Euro) zu Buche, so die Münchener. Die Verluste fielen allerdings im Auftaktquartal an, von April bis Juni brachte die Sparte dem Konzern ein Plus von 63 (159) Millionen Euro ein.

Bei den gebuchten Bruttobeiträgen konnten die Unternehmen der Ergo-Gruppe indes von 8,7 auf 8,9 Milliarden Euro zulegen, bei den gesamten Beitragseinnahmen von 9,2 auf 9,7 Milliarden Euro. Wachstum erzielte der Versicherer erneut vor allem im internationalen Geschäft, wenngleich starke Wechselkursveränderungen besonders des polnischen Zloty und der türkischen Lira den Umsatz belasteten, wie das Unternehmen erklärt.

In der Lebensversicherung stiegen die Beitragseinnahmen in der ersten Jahreshälfte auf 3,8 (3,4) Milliarden Euro, davon entfielen zwei (1,8) Milliarden Euro auf das zweite Quartal.

Leben-Sparte profitiert von Einmalbeitragsgeschäft

In der Ergo-Geschäftsentwicklung spiegelt sich deutlich der Trend zur Police gegen Einmalbeitrag wider, von dem die gesamte Branche geprägt ist. Vor allem im Bank-, Makler- und Direktvertrieb habe die Gruppe 2009 bislang deutlich mehr Einmalbeitragsgeschäft abgeschlossen, so die Mitteilung.

In der Krankensparte kletterten die Beitragseinnahmen in den ersten sechs Monaten 2009 um drei Prozent auf 3,1 Milliarden Euro, davon entfielen 1,5 (Vorjahr: 1,4) Milliarden Euro auf das zweite Quartal. Im Segment Schaden- und Unfallversicherung erzielte die Ergo seit Jahreswechsel Beitragseinnahmen von 2,8 Milliarden Euro und bewegt sich damit auf Vorjahresniveau.

Aufgrund von Konsolidierungseffekten unterscheiden sich die Zahlen der Erstversicherungssegmente der Münchener-Rück-Gruppe von den Zahlen der Ergo-Versicherungsgruppe. (hb)

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