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14. September 2009, 00:00
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Krankenzusatzpolicen auf dem Vormarsch

Rund 400.000 Bundesbürger planen in den kommenden drei Monaten eine privateKrankenzusatzversicherung abzuschließen. Als mögliche Produktgeber ziehen sie – neben der eigenen gesetzlichen Kasse – vor allem die Allianz, Axa, Barmenia, Cosmos und die Huk-Coburg in die engere Wahl (alphabetische Reihenfolge). Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Studie des Marktforschungsinstituts You Gov Psychonomics, für die 1.000 abschlussbereite, volljährige Personen, die kürzlich eine Zusatzversicherung abgeschlossen haben, befragt wurden.

Indes hätten sich die tatsächlichen Neuabschließer im letzten Jahr am häufigsten für die Karstadt Quelle Versicherungen und Debeka als private Partner entschieden. “Manchen Allroundversicherern gelingt es noch nicht, ihre generelle Markenstärke auch imKrankenzusatzversicherungsmarkt umzusetzen “, so Studienleiter Christoph Müller.

Zahnzusatzversicherungen besonders beliebt

Die attraktivsten Krankenzusatzpolicen sind für die Bundesbürger laut Studie Zahnersatz- und Zahnbehandlungspolicen sowie Sehhilfen. Mit Abstand folgten die Bereiche Auslandskrankenschutz, Heilmittelbedarf und Medikamentenzuzahlung.

Laut Studie sind rund 77 Prozent der Interessenten für eine Krankenzusatzversicherung gesetzlich Pflichtversicherte. Überdurchschnittlich viele seien Kunden der Ersatz- und Betriebskrankenkassen. AOK-Versicherte zeigten sich – im Verhältnis zur Gesamtzahl der AOK-Versicherten – vergleichsweise zurückhaltender. „Die gesetzlichen Krankenkassen sollten das hohe Vertrauen ihrer Kunden verstärkt nutzen und in Zusammenarbeit mit den privaten Krankenversicherungen attraktive Angebotspakete entwickeln“, so Müller. (mo)

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