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26. Januar 2009, 00:00
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Studie: Betriebsrenten unter Druck

Die Krise an den Kapitalmärkten hat große Löcher in die Pensionswerke der Dax- und M-Dax-Unternehmen gerissen – theoretisch sei ein Vermögensverlust von 20 Milliarden Euro aufgelaufen, hat die Unternehmensberatung Rauser Towers Perrin (RTP) ermittelt.

Insbesondere die Flaute an den Aktienmärkten habe die Lücke zwischen den für Pensionszahlungen bereitgestellten Vermögen und den Rentenverpflichtungen vergrößert. Erstmals seit vier Jahren sei die Quote der Kapitaldeckung wieder deutlich gesunken. Bei Dax-Konzernen sind den RTP-Berechnungen zufolge nur noch 64 Prozent der Rentenlasten gedeckt, bei den M-Dax-Firmen nur noch knapp die Hälfte.

„Der Kursverfall an den Aktienmärkten schlägt direkt auf die extern kapitalgedeckten Pensionsvermögen der Unternehmen durch“, kommentiert RTP-Experte Dr. Thomas Jasper.

Zugleich schränkt er ein: „Unsere Analyse weist den Stand bei Pensionsverpflichtungen und -vermögen ohne Berücksichtigung von Risiko-Management-Maßnahmen und Sonderdotierungen in das Planvermögen aus. Ergänzende Analysen haben aber gezeigt, dass die Unternehmen im Rahmen ihrer Versorgungswerke sehr wohl über Mechanismen und Systeme zur Begrenzung von Verlusten aus Kapitalmarktentwicklungen verfügen. Die Jahresabschlussberichte für 2008 werden dies belegen“, so Jasper. (hi)

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