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10. November 2009, 10:20
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Umfrage: Versicherer gegen Risiken gewappnet

Aufgrund der zunehmenden regulatorischen Vorschriften sehen sich die Versicherer weltweit künftig besser gegen Risiken gerüstet. Jedoch befürchten sie auch, dass sich dadurch ihr Wachstum verlangsamen wird. Das ergibt eine Umfrage der Wirtschaftsprüfer von KPMG unter 392 Versicherern in 47 Ländern, von denen 65 Prozent mehr als 500 Millionen US-Dollar umsetzen.

Risk-127x150 in Umfrage: Versicherer gegen Risiken gewappnetKnapp zwei von drei internationalen Versicherern gehen davon aus, dass sich die steigende Regulierung positiv auf das Risikomanagement ihres Unternehmens auswirkt (62 Prozent). Mehr als jeder zweite Versicherer erwartet künftig mehr finanzielle Stabilität (56 Prozent).

Laut Umfrage befürchtet indes jede zweite Gesellschaft (47 Prozent), dass die regulatorischen Anforderungen zu Lasten des eigenen Wachstums gehen. Nur noch knapp jeder dritte Versicherer (30 Prozent) vertraut darauf, bis 2012 durch eine Fusion oder Übernahme zu wachsen – das sind 24 Prozentpunkte weniger als noch vor einem halben Jahr. Und nur noch knapp die Hälfte (46 Prozent) erwartet für diesen Zeitraum organisches Wachstum – vor sechs Monaten waren es noch neun Punkte mehr.

Frank Ellenbürger, KPMG-Vorstand und Leiter des globalen Versicherungsbereichs: „Versicherer sehen in den zunehmenden regulatorischen Anforderungen eine gute Gelegenheit, ihr Risiko- und Kapitalmanagement zu verbessern. Kurzfristig werden die entsprechenden Investitionen sicherlich das Wachstum der Unternehmen bremsen, aber im Endeffekt werden sie dadurch für die Zukunft besser aufgestellt sein.“

Die Krise ist überstanden

Laut Untersuchung gehen die meisten Befragten davon aus, dass die Branche die schlimmsten Folgen der Finanzkrise überstanden haben dürfte. So erwarten drei von vier Versicherern (77 Prozent), dass ihr Unternehmen 2012 besser abschneiden wird als in den vergangenen 12 Monaten – 18 Prozent rechnen sogar mit einer deutlichen Besserung. Nur vier Prozent befürchten, dass es für sie noch schlimmer kommen wird. (mo)

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