21. September 2010, 12:01
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Vorsorge: Freunde haben mehr Einfluss als Berater

Wenn es um Informationen zur Altersvorsorge geht, hören die Bundesbürger eher auf ihre Freunde und Bekannten als auf Berater. Auch klassische Medien und das Internet werden als Info-Quelle weniger genutzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Versicherers Heidelberger Leben.

Freunde-kl Nschnack-127x150 in Vorsorge: Freunde haben mehr Einfluss als BeraterBei Informationen zur Altersvorsorge steht das persönliche Gespräch höher im Kurs als Berater und Medien. Auf die Frage, über welche Kommunikationskanäle sich die Bürger zum Thema informieren, gaben 44,8 Prozent von 964 von der GfK Marktforschung Befragten an, auf den Rat von Freunden und Bekannten zu hören.

Auf Platz zwei folgen Berater einer Bank oder Sparkasse (43,3 Prozent) vor unabhängigen Finanz- und Versicherungsberatern (40,3 Prozent). Im Mittelfeld landen angestellte Versicherungsvertreter (30,5 Prozent) und Verwandte (30,2 Prozent). Erst dahinter findet sich das Internet (24,8 Prozent) wieder, das eine höhere Zustimmung erreicht als die klassischen Medien (20 Prozent).

“Das Ergebnis verwundert nicht. Bei komplexen Themen wie Altersvorsorge spielt das Vertrauen in den Gesprächspartner eine große Rolle – und Freunden wird traditionell am ehesten vertraut”, erklärt Thomas Bahr, Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Leben das Ergebnis. Für die Versicherungsberatung bedeute dies, so Bahr weiter, dass im Gespräch insbesondere die jeweilige Situation des Kunden, seine Wünsche und Anforderungen zu bedenken und Fragen ausführlich zu beantworten seien. (hb)

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. […] geht, hören die Bundesbürger eher auf ihre Freunde und Bekannten als auf Berater. Auch […] Cash. Online: News- und Serviceportal für Finanzdienstleistungen Share and […]

    Pingback von Vorsorge: Freunde haben mehr Einfluss als Berater | Mein besster Geldtipp — 21. September 2010 @ 14:24

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Ruhestand: Wohin mit den Rücklagen?

Einer aktuellen Umfrage der Postbank zufolge haben sich 62 Prozent der deutschen Rentner ein finanzielles Polster für den Lebensabend aufgebaut. Wie legt man diesen Vorrat im Alter am besten an und wie verbraucht man ihn sinnvoll?

mehr ...

Immobilien

Baubranche: Boom setzt sich fort – Genehmigungen stagnieren

Im deutschen Bauhauptgewerbe geht die gute Konjunktur weiter. Trotz eines leichten Rückgangs im Vergleich zum Januar registrierten die Betriebe im Februar den höchsten jemals gemessenen Neuauftragswert für diesen Monat.

mehr ...

Investmentfonds

EY: Dax-Konzerne verdienen insgesamt weniger

Die Konjunkturabkühlung hinterlässt Spuren in den Bilanzen der deutschen Börsenschwergewichte. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Beratungs- und Prüfungsunternehmens EY.

mehr ...

Berater

“Kaiser ohne Kleider”: Kritik an Scholz nach geplatzter Fusion

Für Olaf Scholz (SPD) ist es eine mehr als unangenehme Nachricht: Die Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank ist geplatzt – ein Projekt, für das sich der Finanzminister ungewöhnlich weit aus dem Fenster gelehnt hatte.

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin untersagt Direktinvestments in Paraguay

Die Finanzaufsicht BaFin hat drei Angebote von Vermögensanlagen in Deutschland über den Kauf, die Pflege sowie die Verwertung von Edelholzbäumen untersagt. Anbieter ist die NoblewoodGroup.

mehr ...

Recht

WhatsApp-Party-Einladung kann teuer werden

Bereits zum zweiten Mal hatte ein Jugendlicher per WhatsApp zu einer großen Grillparty aufgerufen. Leider spielte die Polizei da nicht mit und unterband die Veranstaltung auf einem Grillplatz im Landkreis Heilbronn. Zudem kündigte die Beamten an, den finanziellen Aufwand für ihren aufwändigen Einsatz dieses Mal in Rechnung zu stellen. Für die Eltern dürfte der Spaß teuer werden, denn die Privathaftpflicht zahlt nicht.

mehr ...