Vorsorge: Freunde haben mehr Einfluss als Berater

Wenn es um Informationen zur Altersvorsorge geht, hören die Bundesbürger eher auf ihre Freunde und Bekannten als auf Berater. Auch klassische Medien und das Internet werden als Info-Quelle weniger genutzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Versicherers Heidelberger Leben.

freunde klönschnackBei Informationen zur Altersvorsorge steht das persönliche Gespräch höher im Kurs als Berater und Medien. Auf die Frage, über welche Kommunikationskanäle sich die Bürger zum Thema informieren, gaben 44,8 Prozent von 964 von der GfK Marktforschung Befragten an, auf den Rat von Freunden und Bekannten zu hören.

Auf Platz zwei folgen Berater einer Bank oder Sparkasse (43,3 Prozent) vor unabhängigen Finanz- und Versicherungsberatern (40,3 Prozent). Im Mittelfeld landen angestellte Versicherungsvertreter (30,5 Prozent) und Verwandte (30,2 Prozent). Erst dahinter findet sich das Internet (24,8 Prozent) wieder, das eine höhere Zustimmung erreicht als die klassischen Medien (20 Prozent).

„Das Ergebnis verwundert nicht. Bei komplexen Themen wie Altersvorsorge spielt das Vertrauen in den Gesprächspartner eine große Rolle – und Freunden wird traditionell am ehesten vertraut“, erklärt Thomas Bahr, Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Leben das Ergebnis. Für die Versicherungsberatung bedeute dies, so Bahr weiter, dass im Gespräch insbesondere die jeweilige Situation des Kunden, seine Wünsche und Anforderungen zu bedenken und Fragen ausführlich zu beantworten seien. (hb)

Foto: Shutterstock

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