Kaum Kundenvertrauen zu Banken und Versicherern

Die Skepsis der Kunden gegenüber Banken und Versicherungen ist ungebrochen hoch. Lediglich 17 Prozent haben noch volles Vertrauen in die Banken allgemein. Bei den Versicherungen sind es sogar nur 13 Prozent. Das Vertrauen in die Anbieter bei denen sie selbst Kunden sind, ist hingegen knapp viermal höher als in das System an sich.

BalanceDas ist das Ergebnis einer Studie des Nürnberger Markforschungsunternehmens GfK. 1.013 repräsentativ ausgewählte Personen wurden zum aktuellen Vertrauen der Deutschen in Institutionen, Banken und Versicherungen befragt

Vor allem ältere Kunden stünden dem privaten Finanzsektor eher misstrauisch gegenüber, heißt es in der Mitteilung. Während in die Bankenbranche noch 21 Prozent der Befragten bis 29 Jahre Vertrauen haben, halbiert sich dieser Wert der Studie zufolge im Alterssegment ab 50 Jahre nahezu auf zwölf Prozent. Bei den Versicherungen reduziert sich der Anteil von 18 Prozent bei den bis-29-Jährigen auf nur noch acht Prozent bei den Kunden über 50 Jahren.

Ein weiteres Ergebnis: 58 Prozent der Bankkunden und 56 Prozent der Versicherungskunden glauben, dass ihnen ihr jeweiliger Berater auch Produkte verkauft, die sie selbst nicht benötigen würden.

Fatal für die Berater: Die Kunden stimmten jeweils nur zur Hälfte der Aussage zu, dass die Berater auf die jeweiligen Bedürfnisse eingehen sowie die Produkte verständlich erklären. Erfüllt der Berater jedoch diese Punkte, so steigen auch die Vertrauenswerte wieder: bei Banken auf 65 Prozent, bei Versicherungen auf 60 Prozent. (ks)

Foto: Shutterstock

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