5. Mai 2011, 18:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Debeka wächst kräftig und festigt Marktführerschaft

Die Koblenzer Debeka-Gruppe hat ihre Beitragseinnahmen im Geschäftsjahr 2010 spartenübergreifend um 5,3 Prozent auf 8,58 Milliarden Euro gesteigert. Vor allem in der privaten Krankenvollversicherung konnte der Konzern deutlich zulegen und seine Marktführerschaft souverän verteidigen.

Debeka-uwe-laue in Debeka wächst kräftig und festigt Marktführerschaft

Uwe Laue

Im umkämpften Segment der Krankenvollversicherung baute die Debeka ihren Bestand um 34.600 Versicherte aus und verbuchte damit laut eigenen Angaben etwa 40 Prozent des gesamten Neugeschäfts in der Branche.

Damit vollversichert das Unternehmen inzwischen 2,15 Millionen Personen, deutlich mehr als alle Wettbewerber. Insgesamt stiegen die Beitragseinnahmen in der Krankenversicherung 2010 um 7,5 Prozent auf 4,96 Milliarden Euro.

In der Schaden- und Unfallversicherung erreichte die Debeka ein Beitragsplus von 5,7 Prozent und konnte so Marktanteile gewinnen. Insgesamt erhöhte das Unternehmen die Zahl der Mitglieder und Kunden 2010 um 2,1 Prozent auf über 6,4 Millionen.

Positiv entwickelten sich auch die Erträge des Konzerns. Im Geschäftsjahr wuchsen die Einnahmen um 4,2 Prozent auf knapp zwölf Milliarden Euro. Die zum Konzern gehörende Bausparkasse legte um 1,4 Prozent auf rund 3,42 Milliarden Euro zu.

Nach den Jahren der Finanzkrise erwartet Debeka-Vorstandschef Uwe Laue für 2011 noch stärkeres Wachstum. Die Zahlen des ersten Quartals würden diese Einschätzung bestätigen, so Laue. (hb)

Foto: Debeka

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Versicherer europaweit unter Druck

Der Stoxx Europe 600 Insurance mit den Versicherungswerten ist am Freitag mit einem Abschlag von drei Prozent mit weitem Abstand schwächster Sektor in Europa gewesen. Auch im Dax lagen Allianz und Munich Re mit minus 1,5 Prozent am Ende.

mehr ...

Immobilien

Wohnungspolitik in Zeiten der Corona-Krise weltweit: Herausforderungen und Lösungen

Die Corona-Pandemie, die im Dezember 2019 ihren Anfang nahm und sich derzeit weltweit rasch ausbreitet, wirkt sich auf die Wirtschaft und damit auch auf den Immobilienmarkt spürbar aus. Private MieterInnen sind betroffen, wenn sie wegen der Eindämmungsbestimmungen kein oder deutlich weniger Einkommen beziehen. Erste Vorschläge und staatliche Maßnahmen zielen darauf ab, den gewerblichen und privaten MieterInnen und WohnimmobilienbesitzerInnen in diesen schwierigen Zeiten möglichst unbürokratisch zu helfen. Welche Regierung was beschlossen hat oder plant, stellt das DIW Berlin vor.

mehr ...

Investmentfonds

Coronakrise: “Gesundheit und stabile Wirtschaft schließen sich nicht aus”

Die geltenden Beschränkungen in Gesellschaft und Wirtschaft allmählich zu lockern und dabei die medizinische Versorgung der gesamten Bevölkerung zu sichern – dafür plädiert jetzt eine interdisziplinäre Gruppe renommierter Wissenschaftler. In ihrem Positionspapier zeigen die Forscher um ifo-Präsident Clemens Fuest und Martin Lohse, Präsident der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte, Wege zu diesem Ziel auf.

mehr ...

Berater

DIN-Norm 77230: Prüfungen jetzt online möglich

Wegen der Coronakrise bietet das Defino Institut für Finanznorm Prüfungen für die Zertifizierung zum “Spezialisten für die private Finanzanalyse – DIN 77230” ab sofort auch im Online-Verfahren an.

mehr ...

Sachwertanlagen

BVT schließt institutionellen US-Fonds und investiert erneut in Boston

Die BVT Unternehmensgruppe, München, hat über ihre Kapitalverwaltungsgesellschaft Derigo für den von ihr verwalteten geschlossenen Spezialfonds BVT Residential USA 12 die dritte Investition vorgenommen. Ein Nachfolge-Spezialfonds ist geplant.

mehr ...

Recht

Neuer Mieterschutz in Kraft: Wie Sie durch die Krise kommen

Ab heute gilt für Mieterinnen und Mieter, die durch finanzielle Einschnitte in besonderem Maße von der Corona-Krise betroffen sind, ein erweiterter Kündigungsschutz. Es ist aber für Betroffene laut GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen weitere Unterstützung nötig.

mehr ...