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5. Dezember 2011, 16:05
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Basis- und Riester-Renten: Vorteile ins neue Jahr retten

Ab 2012 drohen Zinssenkung und späterer Rentenbeginn. Worauf zu achten ist, um noch dieses Jahr Steuervorteile oder Zulagen zu sichern, erklärt Mirko Theine.

20113 in Basis- und Riester-Renten: Vorteile ins neue Jahr retten

Mirko Theine, Geschäftsführer ascore Das Scoring

Das neue Jahr lockt nicht gerade, was Versicherungsverträge anbelangt. Mehrere Änderungen stehen an, die unterschiedliche Nachteile mit sich bringen. Wer noch in diesem Jahr aktiv wird und den richtigen Versicherungsvertrag abschließt, kann sich die heutigen Vorteile für die Zukunft sichern – bei der Wahl des richtigen Anbieters. Denn nicht alle Versicherer verfahren gleich bei den anstehenden Änderungen. Zum Jahresende stets interessant ist das Thema „Steuern sparen“.

Wenn die Lebkuchenzeit beginnt, ist absehbar, was das Budget zum Jahresende noch hergibt und es kann Bilanz gezogen werden, ob das Jahr erfolgreich verlaufen ist. Produkte, die ermöglichen, das zu versteuernde Einkommen im aktuellen Kalenderjahr zu drücken, sind nun gefragt. Wenn mit diesen Produkten noch den drohenden Änderungen in 2012 begegnet werden kann, ist dies optimal. Doch was ändert sich eigentlich alles in 2012?

Weniger Garantie

Der Rechnungszins wird 2012 von aktuell 2,25 auf 1,75 Prozent gesenkt werden. Angesichts der Niedrigzinssituation auf den Kapitalmärkten ist dies nicht weiter verwunderlich, doch der Zinssatz von 1,75 Prozent wirkt verständlicherweise sehr übersichtlich. Auf die garantierten Rentenleistungen schlägt die Absenkung voll durch – sie werden ab kommendem Jahr um bis zu 16 Prozent geringer ausfallen. Gerade in Deutschland, wo viel Wert auf Garantien gelegt wird, dürfte diese Entwicklung auf wenig Begeisterung der Kunden stoßen.

Dennoch darf nicht vergessen werden, dass lediglich von der Garantieleistung die Rede ist, nicht von der Gesamtleistung. Auch heute übertreffen ablaufende Lebensversicherungen in der Regel deutlich die garantierte Leistung. Ein gut aufgestellter Versicherer, der derzeitig circa fünf Prozent Gesamtverzinsung (inklusive Schlussüberschuss) bietet, kann diese Verzinsung auch zukünftig mit niedrigerem Garantiezins erwirtschaften. Erste Berechnungen einiger Versicherer bestätigen, dass gut aufgestellte Versicherer die mögliche Gesamtrente im kommenden Jahr lediglich um ein bis zwei Prozent absenken müssen. Insofern sollte die Senkung des Garantiezinses nicht zu dramatisch gesehen werden. Wer noch dieses Jahr vorsorgt, kann sich diese Überlegungen jedoch sparen. Er sichert sich damit die heutigen Rechnungsgrundlagen für die gesamte Vertragslaufzeit und somit den Rechnungszins von 2,25 Prozent.

Seite 2: Anhebung des Renteneintrittsalters

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