16. November 2011, 15:10
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Map-Report-Rating: Autoversicherer in Not

Der Artlenburger Branchendienst „Map-Report“ hat sein alljährliches Autoversicherungs-Rating vorgelegt. Das Ergebnis: Die Staatsschuldenkrise macht den Anbietern erheblich zu schaffen. Den ersten Rating-Platz teilen sich wie im Vorjahr Huk-Coburg und Huk-Coburg-Allgemeine.

Auto-Unfall-Schaden-127x150 in Map-Report-Rating: Autoversicherer in Not Die Autoversicherer geraten zunehmend unter Druck: 57 der 73 vom Map-Report untersuchten Anbieter schrieben im vergangenen Jahr roten Zahlen. Besserung ist nicht in Sicht, denn aufgrund der niedrigen Zinsen können sich Autoversicherer vom Kapitalmarkt derzeit keinen Ausgleich für versicherungstechnische Verluste holen, so der Report.

Verbraucher sollten daher überprüfen, ob ihr Autoversicherer mögliche Schäden überhaupt bezahlen kann, empfiehlt Map-Report-Chef Manfred Poweleit. Kriterium dafür sei, dass der Versicherer profitabel wirtschaftet und zudem ausreichende Reserven und Eigenmittel vorweisen kann.

Dem Rating-Spitzen-Duo der Huk-Coburg-Gesellschaften folgen die öffentlichen Versicherer aus Braunschweig. Auf Platz vier steht die VGH aus Hannover, dahinter die Provinzial Rheinland aus Düsseldorf. Die Top-Ten komplettieren die WGV-Gesellschaften, die Oldenburgische Landesbrandkasse, die DEVK aus Köln sowie die Badischen Versicherungen (BGV).

Die 13 bestplatzierten Gesellschaften erhielten die ab 70 Punkten vergebene Höchstnote “MMM”.

Zur Bewertung hat der Map-Report neben bilanziellen Kennzahlen, wie die Rückstellungsquote und die Solvabilitätsquote, auch Kriterien zur Kundenzufriedenheit herangezogen. Dazu zählen Beschwerde- und Prozessquoten über das jeweilige Unternehmen bei der Aufsichtsbehörde. Das Abschneiden in Beitragsvergleichen für neun Modellvorgaben trägt insgesamt etwa zur Hälfte des Gesamtergebnisses bei. (lk)

Foto: Shutterstock

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