Anzeige
12. April 2011, 10:49
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Neue Versicherung soll deutschen Reedern die Angst vor Piraten nehmen

Ein Konsortium aus Versicherungsgesellschaften bietet einheimischen Reedern erstmals eine Police gegen Risiken aus kriegerischen Auseinandersetzungen und Piratenüberfällen an.

Pirat-128x150 in Neue Versicherung soll deutschen Reedern die Angst vor Piraten nehmen

Die sind von den bisher gebräuchlichen Versicherungen für die Frachter nicht abzudecken gewesen. “Mit der Spezialpolice setzen wir gerade auf Beratung der Reeder und Prävention vor Piraterie”, sagte Hans-Christoph Enge, Geschäftsführer des Bremer Assekuranzvermittlers Lampe & Schwartze dessen Unternehmen das Konsortium führt, zur „Financial Times Deutschland“.

Die Namen hinter dem Konsortium wollte Enge nicht nennen. Wie die Tageszeitung berichtet, gehörten die Assekuranzen Basler, Gothaer, R+V, Nürnberger und Württembergische dazu. Daneben beteiligten sich Bermuda-Gesellschaften, die russische Schwarzmeer und Ostsee, Nationale Suisse aus Basel, Siat aus Italien und die Munich-Re-Tochter Great Lakes.

Pro Schiff wolle die Versicherungsgruppe Schäden von bis zu 55 Millionen Euro abdecken. Die Risikobewertung stützte sich auf Analysen einer Spezialfirma über die Piratengefahr. Ein anderer Experte stünde zur Verfügung, um im Ernstfall die Verhandlungen mit den Piraten zu führen.

In der Frage, wann eine Region als Kriegsgebiet einzustufen ist, wolle das Konsortium den Beschlüssen des Joint War Comittees im Londoner Versicherungsmarkt Lloyd’s folgen. (af)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Axa strukturiert Vorstand um – Dahmen geht

Die Axa gibt ihrem Konzern in Deutschland zum 1. Januar eine neue Struktur. Dazu wird der Versicherer die Vorstandsressorts bündeln, um damit gezielt für weiteres Kundenwachstum aufgestellt zu sein.

mehr ...

Immobilien

Gebrauchtimmobilie: Gekauft wie gesehen?

Beim Kauf einer gebrauchten Immobilie sollte nicht gleich der erste Eindruck entscheiden. Wer genauer hinschaut, kann teure Überraschungen vermeiden. Ist der Vertrag erst unterschrieben, wird es schwierig, Baumängel geltend zu machen.

mehr ...

Investmentfonds

Der Weg zur Planwirtschaft

Die expansive Geldpolitik lähmt Innovationen und lässt Blasen entstehen, die platzen werden. Die größte Gefahr ist, dass gescheiterte Unternehmen verstaatlicht werden. Davor warnte gestern auf dem Faros Institutional Investors Forum Professor Gunther Schnabl. Gibt es einen Ausweg aus diesem Szenario?

mehr ...

Berater

EZB-Präsident und Deutsche-Bank-Chef fordern Kapitalmarktunion

EZB-Präsident Mario Draghi und Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing haben einmal mehr einheitliche Regeln für Banken und die Kapitalmärkte in Europa gefordert. Das sei die einzige Antwort auf die Bedrohungen denen sich die Währungsunion ausgesetzt sehe.

mehr ...

Sachwertanlagen

Noch immer Prozesse rund um die Göttinger Gruppe anhängig

Die Pleite der Securenta/Göttinger Gruppe im Jahr 2007 beschäftigt noch immer die Gerichte. Das belegt ein aktueller Beschluss des BGH: Er hatte in Zusammenhang mit einer überlangen Verfahrensdauer eines der Prozesse zu entscheiden. 

mehr ...

Recht

Kampf ums “Bayerische”: Watschn vom Richter

Nach langwierigem Prozess über zwei Instanzen wird ein Hahnenkampf zweier Versicherungen ums “Bayerische” aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem Offensichtlichen enden: Ein bayerisches Unternehmen darf sich auch bayerisch nennen.

mehr ...