Studie: Deutsche hängen beim Versicherungsvergleich hinterher

Briten sind im Umgang mit Vergleichsseiten für Versicherungen deutlich routinierter aber auch kritischer als Deutsche. Das zeigt die internationale Finanzmarktstudie „Comparison Check Finanzen“ des Marktforschungsinstituts You Gov Psychonomics.

vergleichAllerdings geht aus den Ergebnissen der Studie, für die jeweils über 1.000 Personen in der Bundesrepublik und in Großbritannien regelmäßig befragt werden, auch hervor, dass die Briten insgesamt skeptischer beim Vergleichen sind. Den besseren Preis vermuten sie häufiger direkt beim Anbieter, als dies bei den Deutschen aktuell der Fall ist.

Studienleiter Jochen Kurz erläutert: „Die Briten sind im Umgang mit Vergleichsseiten schlichtweg routinierter und den Deutschen in mancherlei Hinsicht zeitlich voraus.“

So würden die Studienergebnisse belegen, dass die Informationssuche über Vergleichsseiten in Großbritannien schon viel selbstverständlicher ist, beispielsweise bei der Suche nach der passenden Hausratversicherung.

Während knapp drei Viertel aller Briten angeben, sich auf Vergleichsseiten über entsprechende Produkte informiert zu haben, sei dieser Anteil in Deutschland derzeit gerade einmal halb so groß. Ebenso deutlich falle dieser Vergleich bei Kfz-Versicherungen aus.

Dementsprechend verwundere es auch nicht, dass die Zahl der direkt über Vergleichsseiten gekauften Produkte in Großbritannien höher sei. Dort kaufte bereits jeder Zweite mindestens drei Produkte auf diesem Wege, in Deutschland lediglich jeder Dritte.

Seite 2: Verbreitete Skepsis in Großbritannien

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