Terrorschadenversicherer Extremus peilt Beitragsplus in 2011 an

Der Spezialversicherer gegen Terrorschäden, Extremus, rechnet mit einem positiven Beitragsgeschäft in 2011. Im Gespräch mit Cash.Online prognostiziert Extremus-Chef Leo Zagel einen Zuwachs in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro bis Jahresende.

Einnahmen Plus ZuwachsDas Kölner Unternehmen versichert durch Terroranschläge verursachte Schäden und verzeichnete 2010 ein Bruttobeitragsvolumen von 52,1 Millionen Euro. Nachdem die Anzahl der Verträge zwischen 2009 und 2010 nicht nennenswert gesteigert werden konnte, hat der Spezialversicherer nach eigenen Angaben bereits im laufendem Jahr Verträge für fünf sehr große Einzelobjekte sowie drei Immobilienfonds abschließen können.

Ein Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) von Ende 2010 habe die Abschlussbereitschaft der Unternehmen merklich unterstützt, teilte das Unternehmen mit. Demnach können die Kosten für Terrorschadenversicherungen grundsätzlich als Nebenkosten anteilig auf die Mieter umgelegt werden.

„Wir begrüßen, dass die Immobilienwirtschaft und die Industrie zunehmend sensibler werden für Risiken, die von der Bedrohungslage durch terroristische Anschläge ausgehen. Zumal solche Schäden ab einer Gesamtversicherungssumme von über 25 Millionen Euro seit 2001 nicht mehr in der Versicherung gegen Feuer und Betriebsunterbrechungen abgedeckt werden“, sagt Zagel. (lk)

Foto: Shutterstock

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