3. Februar 2011, 11:48
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Was Makler von einem Kfz-Schadensmanagement-Konzept erwarten

Meldet ein versicherter Kunde einen Kfz-Schaden, so reagiert das Gros der Makler sehr schnell und leitet den Schaden an den Versicherer weiter. Welche Kriterien deren Schadensmanagement-Konzept dabei erfüllen muss, zeigt eine aktuelle Studie.

Auto-Unfall-Schaden-127x150 in Was Makler von einem Kfz-Schadensmanagement-Konzept erwartenSo kennen knapp 80 Prozent der 200 Makler, die vom Marktforschungsinstitut You Gov Psychonomics befragt wurden, Schadensmanagement-Konzepte von Kfz-Versicherern.

Entscheidend für die Qualität eines solchen Konzepts ist aus Maklersicht ein Mix aus Schnelligkeit, Flexibilität und Kompetenz. Für mehr als jeden zweiten Makler ist Schnelligkeit von Belang. Dabei gehen sie selbst mit gutem Beispiel voran und melden Schäden innerhalb von 24 Stunden, drei Viertel der Befragten sogar unmittelbar nach der Schadensmeldung durch ihre Kunden. Der Grund hierfür liege in erster Linie in der Intention, die Abwicklung zu beschleunigen, so die Studie.

Die Meldung von Schäden erfolge dabei mehrheitlich über Service-Hotlines oder Email, Briefe nutze nur noch eine Minderheit.

Unterdessen haben die Makler aber auch Verbesserungswünsche. „Die meisten beziehen sich auf die Dialogfähigkeit der Versicherer”, sagt Dr. Oliver Gaedeke, Vorstand und Leiter der Finanzdienstleistungsmarktforschung von You Gov Psychonomics. Hiermit sei beispielsweise die Einsicht in den aktuellen Stand der Bearbeitung, als auch die Schadenmeldung gemeint, die der Makler gerne auch online ablesen beziehungsweise eingeben möchte. (ks)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

DAVOS: Allianz will weltweit feste Regeln für nachhaltige Kapitalanlagen

Europas größter Versicherer Allianz will sich bei nachhaltigen Kapitalanlagen für feste Regeln weltweit einsetzen. “Wir können das in Paris vereinbarte Ziel nur erreichen, wenn alle zehn Jahre der CO2-Ausstoß halbiert wird”, sagte Allianz-Investmentchef Günther Thallinger am Mittwoch in Davos im Gespräch der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Daher müsse auch der Fußabdruck des Anlageportfolios alle zehn Jahre um die Hälfte sinken. “Die Messung dafür muss einheitlich definiert werden, ein globaler Standard wäre ideal”, sagte Thallinger.

mehr ...

Immobilien

Kaufpreis-Prognose: Preise steigen auch 2020 um bis zu 14 Prozent

Die Preise für Eigentumswohnungen sind in den deutschen Großstädten noch stärker gestiegen als angenommen. Bereits 2019 haben Düsseldorf, Dortmund, Essen und Leipzig die Preise erreicht, die laut Immowelt-Kaufpreis-Prognose von Anfang 2019 erst für Ende des laufenden Jahres erwartet wurden.

mehr ...

Investmentfonds

Neuer Wirecard-Chefkontrolleur will Vorstand und Aufsichtsrat personell stärken

Der unter Druck stehende Zahlungsdienstleister Wirecard könnte nach dem Wechsel an der Aufsichtsratsspitze seine beiden Führungsgremien personell aufstocken.

mehr ...

Berater

Blau Direkt holt Kerstin Möller-Schulz in die Geschäftsführung

Ab Februar ist Kerstin Möller-Schulz neben CEO Lars Drückhammer und Oliver COO Pradetto neue Geschäftsführerin CFO beim Lübecker Maklerpool Blau Direkt.

mehr ...
22.01.2020

Simplify your job!

Sachwertanlagen

RWB steigert Umsatz zum fünften Mal in Folge

Die RWB Group hat im Jahr 2019 bei Privatanlegern und institutionellen Investoren insgesamt mehr als 77,5 Millionen Euro platziert. Mehr als drei Viertel des platzierten Kapitals entfallen auf das Kerngeschäft der Private-Equity-Dachfonds.

mehr ...

Recht

Negativzinszahlungen an die EZB steigen auf 25 Milliarden Euro

Im vergangenen Oktober senkte die Europäische Zentralbank (EZB) den Einlagenzins für Banken auf -0,5 Prozent. Gleichzeitig führte sie durch eine Zinsstaffelung einen Freibetrag ein: Einlagenüberschüsse in Höhe der sechsfachen Mindestreserve, die die Banken als Pflichteinlage bei den nationalen Zentralbanken unterhalten müssen, werden vom Negativzins ausgenommen. Eine heute anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos vorgestellte Analyse des Hamburger FinTech-Unternehmens Deposit Solutions legt nun erstmals dar, wie sich die geldpolitischen Änderungen der EZB auf die Negativzinszahlungen der Banken konkret auswirken.

mehr ...